Erdbeerlust
von Pablo Leiva und Mona Schwitzer, Österreich 2011, 13 min
von Pablo Leiva und Mona Schwitzer, Österreich 2011, 13 min
von Siegmund Skalar und David Czifer, Österreich 2011, 14 min
Video: Martin Music, Sound: Cherry Sunkist, Österreich 2012, 4:30 min
von Gloria Gammer, Österreich 2011, 41 min
In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.
In Wien sind neue Arbeiten von Mona Schwitzer/Pablo Leiva, Siegmund Skalar/David Czifer, Martin Music/Cherry Sunkist sowie Gloria Gammer zu sehen.
Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.
von Pablo Leiva und Mona Schwitzer, Österreich 2011, 13 min
von Siegmund Skalar und David Czifer, Österreich 2011, 14 min
Video: Martin Music, Sound: Cherry Sunkist, Österreich 2012, 4:30 min
von Gloria Gammer, Österreich 2011, 41 min
von Lisa Thalhammer, Judith Landkammer und Philipp Fussenegger, Österreich 2011, 17 min
von David Gross, Österreich 2011, 18 min
von Tobias Pötzelsberger, Österreich 2011, 5 min
von Tobias Pötzelsberger und Michael Kittel, Österreich 2012, 5 min
In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.
In Salzburg sind neue Arbeiten von Lisa Thalhammer/Judith Landkammer/Philipp Fussenegger, David Gross sowie neue Musikvideos von The More or the Less zu sehen.
Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.
von Lisa Thalhammer, Judith Landkammer und Philipp Fussenegger, Österreich 2011, 17 min
von David Gross, Österreich 2011, 18 min
von Tobias Pötzelsberger, Österreich 2011, 5 min
von Tobias Pötzelsberger und Michael Kittel, Österreich 2012, 5 min
Österreich, 2012, 7 min
Österreich, 2012, 20 min
Mitwirkende: Katrin Neubauer, Hannah Traenker, Anita Luttenberger, Antje Lang, Michael Geyer, Peter Hochhauser, Sara Schützenhofer, Nina Hanel, David Tauterer, David Rudolf, Andreas Wappel, Andreas Bauernberger, Gregor Schoerg, Sophie Fasching, Michael Muellner, Matthias Zoellner, Marcin Superson, Björn Franck.
In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.
In St. Pölten sind zwei neue Semesterarbeiten von Studierenden der FH St. Pölten (Spezialisierung TV und Videoproduktion im Masterstudiengang Digitale Medientechnologien) zu sehen.
Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.
Österreich, 2012, 7 min
Österreich, 2012, 20 min
Mitwirkende: Katrin Neubauer, Hannah Traenker, Anita Luttenberger, Antje Lang, Michael Geyer, Peter Hochhauser, Sara Schützenhofer, Nina Hanel, David Tauterer, David Rudolf, Andreas Wappel, Andreas Bauernberger, Gregor Schoerg, Sophie Fasching, Michael Muellner, Matthias Zoellner, Marcin Superson, Björn Franck.
Robert Spindler, 2011, 16 min
Fechtexperte Will möchte ein letztes Turnier gewinnen um sein angeschlagenes Ego zu reparieren. Aber der siegessichere Bob macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
In elegantem Schwarzweiß setzt The Fencers die Ästhetik des Fechtsports in Szene und erzählt von einem fatalen Machtkampf.
Marco Trenkwalder, 2010, 10 min
Les Fleurs du Mal ist eine surrealistische Reise durch den verquerten Kopf einer jungen Frau, angereichert mit einer gehörigen Portion Poesie und dem freien Blick auf das Ungewöhnliche innerhalb gewöhnlicher Strukturen, die allmählich im Schaufenster zeitloser Traumbilder blümchenhaft zu verschwinden drohen. Es scheint, die Dinge würden sich ändern, doch bevor es dazu kommt, markiert das Ende bereits wieder den Anfang, und die Reise beginnt von vorn. Die Truhe bleibt verschlossen, die Blumen bleiben schwarz, wie der Film selbst; nur das Weiße gibt dem Herzen vielleicht das nötige Licht, das es braucht.
Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min
Boulevard beschreibt die selbstzerstörerische Welt abgehobener Popstars, gesungen zu trashiger Elektromusik. Auf der visuellen Ebene machen die beiden Kunstfiguren Herr Leitung und Pussy Hass ihr Popstar-Ding, sie laufen in absurden Bildern ins Leere.
Adnan Popovic, 2011, 4 min
Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben. Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.
Matthias van Baaren, 2010, 31 min
Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.
Lisa Weber, 2011, 7 min
TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.
Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas
Seit Oktober 2011 zeigt die Initiative Cinema Next in Linz, Salzburg, St. Pölten und Wien junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten sollen die Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert werden: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos.
In Innsbruck wird Cinema Next erstmals im Jänner 2012 mit einer Filmnacht im Cinematograph zu Gast sein: Das Zwei-Stunden-Programm vereint aktuelle Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus Tirol. Der „Fokus Tirol“ präsentiert neue Arbeiten von Robert Spindler (The Fencers, mit Hollywood-Starbesetzung), Alexander Mair (The Better World), Mona Schwitzer (Erdbeerlust), Wolfgang Tragseiler (Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur) sowie die Preisträger 2011 des Innsbrucker Kurzfilmfestivals Los Gurkos, Das Schöne Leben von Tobias Pichler sowie Les Fleurs du Mal von Tobias Trenkwalder. Im „Fokus Österreich“ feiern der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie zwei der interessantesten Filme der Diagonale 2011 ihre Tirol-Premiere, Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren.
Robert Spindler, 2011, 16 min
Fechtexperte Will möchte ein letztes Turnier gewinnen um sein angeschlagenes Ego zu reparieren. Aber der siegessichere Bob macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
In elegantem Schwarzweiß setzt The Fencers die Ästhetik des Fechtsports in Szene und erzählt von einem fatalen Machtkampf.
Alexander Mair, 2011, 8 min
The story follows an old man, whose prayers are answered – literally – when he gets the help of a young man.
Marco Trenkwalder, 2010, 10 min
Les Fleurs du Mal ist eine surrealistische Reise durch den verquerten Kopf einer jungen Frau, angereichert mit einer gehörigen Portion Poesie und dem freien Blick auf das Ungewöhnliche innerhalb gewöhnlicher Strukturen, die allmählich im Schaufenster zeitloser Traumbilder blümchenhaft zu verschwinden drohen. Es scheint, die Dinge würden sich ändern, doch bevor es dazu kommt, markiert das Ende bereits wieder den Anfang, und die Reise beginnt von vorn. Die Truhe bleibt verschlossen, die Blumen bleiben schwarz, wie der Film selbst; nur das Weiße gibt dem Herzen vielleicht das nötige Licht, das es braucht.
Tobias Pichler, 2011, 10 min
Der nicht mehr ganz junge Erich ist Taxler. Erich redet gern und viel, auch mit seinen Kunden. An jenem Tag hat er einen jungen Fahrgast, der diese Leidenschaft jedoch leider nicht zu teilen scheint. Doch Erich lässt nicht locker…
Mona Schwitzer und Pablo Leiva, 2011, 13 min
Elke hat abgetrieben. Die Erinnerung bleibt. Ihre Sehnsucht zwingt ihr verschiedene Bilder vom Muttersein auf. Doch als sie diese auslebt, geht sie über eigene und andere Grenzen.
Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min
Boulevard beschreibt die selbstzerstörerische Welt abgehobener Popstars, gesungen zu trashiger Elektromusik. Auf der visuellen Ebene machen die beiden Kunstfiguren Herr Leitung und Pussy Hass ihr Popstar-Ding, sie laufen in absurden Bildern ins Leere.
Adnan Popovic, 2011, 4 min
Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben. Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.
Matthias van Baaren, 2010, 31 min
Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.
Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…
Lisa Weber, 2011, 7 min
TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.
Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas
von Martina Stiftinger, Österreich 2007, 3 min
Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik. Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden. Martina Stiftinger aus Engerwitzdort realisierte ihren Film an der FH Hagenberg.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
von Mirjam Baker und Michael Kren, Österreich 2009, 5 min
Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.
REGIE/IDEE/PRODUKTION Mirjam Baker und Michael Kren
KAMERA Andreas Thalhammer
SCHNITT Boris Steiner
MUSIK Zoot Woman
DARSTELLER Alexander Wieser, Sandra Eder
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
Martina Lang, 2011, 3 min
Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde. Produziert an der FH St. Pölten.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
von Nikolaus Eckhard, Österreich 2008, 1 min
Ein scheinbar simpler Film: Der Filmemacher Nikolaus Eckhard aus Horn isst in 28xBrot ein Stück Brot – und offenbart dabei die wunderbare Qualität des Mediums Film: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung. Wir verfolgen in einer knappen Minute nicht nur den Essensvorgang, sondern auch das vergängliche Leben eines Stücks Brot, das verschimmelt. Ein kleines und kurzweiliges Brot-Epos!
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
von Johannes Pfeifer (FH Hagenberg), Österreich, 2011, 8:05 min
von Fabian Wolf (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:19 min
von Evelyn Rendl, Dominique Sellitsch, Yana Andreeva (alle FH Hagenberg), Anna Margit Erbar und Helmut Geissler (beide Kunstuni Linz), Österreich 2011, 5 min
In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.
In Linz sind neue Filme von Johannes Pfeifer, Christian Holzer, Fabian Wolf, Evelyn Erbar/Dominique Sellitsch/Yana Andreeva/Anna Margit Erbar/Helmut Geissler und Helene Siebermair zu sehen.
Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.
von Johannes Pfeifer (FH Hagenberg), Österreich, 2011, 8:05 min
von Christian Holzer (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:25 min
von Fabian Wolf (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:19 min
von Evelyn Rendl, Dominique Sellitsch, Yana Andreeva (alle FH Hagenberg), Anna Margit Erbar und Helmut Geissler (beide Kunstuni Linz), Österreich 2011, 5 min
von Helene Siebermair (Kunstuni Linz), Österreich 2011, 26 min
Zsanette Huszar, 2011, 25 min
Ein kurzer Film gesponnen aus Fragmenten. Über den Blick der Frau. Über den Blick auf die Frau und ihre Darstellungsweisen. Ein Film – mehr eine Frage als eine Antwort – der Sequenzen einer Geschichte von zwei Menschen zeigt, die zusammen kein Paar ergeben und trotzdem aneinander festhalten.
Regie, Drehbuch & Schnitt: Zsanett Huszar Mayr; Darsteller: Daniela Dett, Paul Brusa; Kamera: Daniela Dett
villa helia, 2011, 9 min
August/September ist ein ruhiges, aber verstörendes Porträt dreier Frauen, deren Leben sich im Umbruch befinden. Staub, Lärm, Fremdkörper eines Umbaus stören die spätsommerliche Stille. Noch existiert eine Form von Alltag, aber wie lange sich diese noch halten kann, ist unklar. Es ist ein unmerkliches Zu-Ende-Gehen, das über den Köpfen der Frauen zu schweben scheint – die unangenehmen Geräusche werden mehr und mehr zu einem Spiegel ihres Inneren, während sie nach außen weiterhin eine unendliche Ruhe ausstrahlen.
Johannes Staudenbauer, 2011, 15 min
Der Kurzfilm Martern setzt sich mit dem Moment auseinander, in dem man unvorhergesehen aus dem Leben gerissen wird und den daraus folgenden Aktionen. Es entsteht ein Kampf um das Überleben. Die vollkommene Macht des einen steht der tragischen Hilflosigkeit des anderen gegenüber. Nicht nur das Unbehagen wird größer sondern auch die Angst die eigenen Befürchtungen könnten wahr werden.
Katja Flachberger, Florian Juri, Sven Skoczylas, Rafael Mayrhofer, 2011, 2 min
Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.
Martin Kienmeyer, Benedict Bleimschein, Philipp Penco, Franz Brandstätter, 2011, 7 min
Der 3D-Animations-Kurzfilm K13 handelt von einem Roboter, der, von der Erde gesandt, erstmals Kontakt mit extraterrestrischem Leben aufnimmt. Die Geschichte wird humorvoll erzählt und ist eine Hommage an zahlreiche Filme des Science-Fiction Genres. Im Film reihen sich die gerenderten Bilder an 2D-Animationen und werden von einem kraftvollen Soundtrack untermalt.
Seit Oktober zeigt die Initiative Cinema Next im Moviemento in Linz, Das Kino in Salzburg, Cinema Paradiso in St. Pölten und Votivkino in Wien junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten sollen die Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert werden: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Die erstmals stattfindenden Cinema-Next-Filmnächte im Dezember 2011 vereinen in Zwei-Stunden-Programmen diesjährige Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus den jeweiligen Bundesländern.
In Linz feiern zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz ihre Linz-Premiere: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Oberösterreich präsentiert wird. Der „Fokus Oberösterreich“ vereint neue Arbeiten aus der Fachhochschule Hagenberg (K13 und Between Two Points) sowie der Kunstuniversität Linz (Martern, August/September, A very bad character und das Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur).
Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min
Boulevard beschreibt die selbstzerstörerische Welt abgehobener Popstars, gesungen zu trashiger Elektromusik. Auf der visuellen Ebene machen die beiden Kunstfiguren Herr Leitung und Pussy Hass ihr Popstar-Ding, sie laufen in absurden Bildern ins Leere.
Zsanette Huszar, 2011, 25 min
Ein kurzer Film gesponnen aus Fragmenten. Über den Blick der Frau. Über den Blick auf die Frau und ihre Darstellungsweisen. Ein Film – mehr eine Frage als eine Antwort – der Sequenzen einer Geschichte von zwei Menschen zeigt, die zusammen kein Paar ergeben und trotzdem aneinander festhalten.
Regie, Drehbuch & Schnitt: Zsanett Huszar Mayr; Darsteller: Daniela Dett, Paul Brusa; Kamera: Daniela Dett
villa helia, 2011, 9 min
August/September ist ein ruhiges, aber verstörendes Porträt dreier Frauen, deren Leben sich im Umbruch befinden. Staub, Lärm, Fremdkörper eines Umbaus stören die spätsommerliche Stille. Noch existiert eine Form von Alltag, aber wie lange sich diese noch halten kann, ist unklar. Es ist ein unmerkliches Zu-Ende-Gehen, das über den Köpfen der Frauen zu schweben scheint – die unangenehmen Geräusche werden mehr und mehr zu einem Spiegel ihres Inneren, während sie nach außen weiterhin eine unendliche Ruhe ausstrahlen.
Johannes Staudenbauer, 2011, 15 min
Der Kurzfilm Martern setzt sich mit dem Moment auseinander, in dem man unvorhergesehen aus dem Leben gerissen wird und den daraus folgenden Aktionen. Es entsteht ein Kampf um das Überleben. Die vollkommene Macht des einen steht der tragischen Hilflosigkeit des anderen gegenüber. Nicht nur das Unbehagen wird größer sondern auch die Angst die eigenen Befürchtungen könnten wahr werden.
Katja Flachberger, Florian Juri, Sven Skoczylas, Rafael Mayrhofer, 2011, 2 min
Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.
Martin Kienmeyer, Benedict Bleimschein, Philipp Penco, Franz Brandstätter, 2011, 7 min
Der 3D-Animations-Kurzfilm K13 handelt von einem Roboter, der, von der Erde gesandt, erstmals Kontakt mit extraterrestrischem Leben aufnimmt. Die Geschichte wird humorvoll erzählt und ist eine Hommage an zahlreiche Filme des Science-Fiction Genres. Im Film reihen sich die gerenderten Bilder an 2D-Animationen und werden von einem kraftvollen Soundtrack untermalt.
Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min
Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.
Adnan Popovic, 2011, 4 min
Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben. Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.
Matthias van Baaren, 2010, 31 min
Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.
Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…
Lisa Weber, 2011, 7 min
TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.
Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas
Stefan Baumgartner, 2011, 60 min
Weltweit werden derzeit pro Sekunde 7 Computer produziert, aber nur 4 Menschen geboren. Alltägliche Handlungen, wie der Kauf eines Computers, erzeugen immer globale Auswirkungen auf sozialer und ökologischer Ebene.
BEHIND THE SCREEN – Das Leben meines Computers gibt den Menschen hinter dem wichtigen Elektronik-Produkt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar.
Jacqueline Krenka, 2011, 3 min
Das Grundkonzept besteht aus der Verfilmung des Gedichts „Der Panther- Im Jardin des Plantes, Paris“ (Rainer Maria Rilke, 1902). In dem Gedicht geht es um einen Panther, der durch die Gefangenschaft seine wahre Natur und Persönlichkeit verliert und somit nur noch aus einer Hülle des ursprünglich freien Tieres besteht. Selbstenfremdet auf Grund der Gefangenschaft, die auch eine Gefangenschaft des freien Willens und somit seiner Seele darstellt, stirbt der Panther innerlich. Die Figur des Panthers wird in diesem Fall auf ein Mädchen übertragen, das nicht in ihr Umfeld/unsere Gesellschaft passt. Die Phasen, die sie dabei durchlebt sind: Einsamkeit, Versuch der Anpassung, Resignation/Ausbrechen.
Schauspiel: Dominique Semmer; Produktion, Regie, Kamera, Schnitt, Postproduktion: Jacqueline Krenka; Musik: Dustin O‘Halloran- Prelude 2
Veree Lynn Puhm, 2010, 17 min
Der Kurzfilm Jam Jar der Jungregisseurin Veree Lynn Puhm, ein Drama angesiedelt in den 1950er Jahren in Baltimore, Maryland, USA, beschäftigt sich mit der Thematik der Intoleranz und der Macht, die die Gesellschaft auf eine Einzelperson haben kann. Mae Allen Clarks arbeitet als Pin-up girl und wird in ein Netz von falschen Anschuldigungen angeblicher kommunistischer Machenschaften gezogen. Um sich gegen die Gesellschaft zu behaupten, bleibt sie sich selbst treu und verliert dadurch die Wertschätzung ihres Ehemannes Frank, der lieber mit der Masse schwimmt. In diesem Film geht es um Emanzipation, um Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Zivilcourage, den Mut des Einzelnen sich gegen die Gesellschaft aufzulehnen, sich nicht in eine Schublade reinzwängen zu lassen und auf die Meinung anderer auf gut Deutsch zu pfeifen.
Drehbuch, Regie: Veree Lynn Puhm; Kamera: Lisa Eidenhammer; Schnitt: Franka Goller; Co-Autor & VFX Suervisor: Martin Kenzel; Ton & Sounddesign: Christoph Plohovich
Johannes Gierlinger, 2011, 1 min
Broken Time greift auf längst vergessenes Found Footage 16 mm Material zurück, folgt der Tradition des Hand-Made-Films, der Schichtungsmontage und erzeugt collagenartig eine Verschmelzung von Traum, Zeit und Erinnerung. Ein Innegreifen in die Komplexitität des Films, physisch am Material, narrativ an der Geschichte. Ein Vergleich: Traumzustand als Filmspur.
Umut Dag, 2011, 40 min
Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.
mit: Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek
Regie: Umut Dag; Buch: Stefanie Franz; Kamera: Georg Geutebrück, Schnitt & Dramaturgie: Claudia Linzer; Ton & Sounddesign: Sergej Martynyuk; Musik: Dimitri Giannikopoulos
Seit Oktober zeigt die Initiative Cinema Next im Moviemento in Linz, Das Kino in Salzburg, Cinema Paradiso in St. Pölten und Votivkino in Wien junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten sollen die Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert werden: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Die erstmals stattfindenden Cinema-Next-Filmnächte im Dezember 2011 vereinen in Zwei-Stunden-Programmen diesjährige Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus den jeweiligen Bundesländern.
In Salzburg werden u.a. als Salzburg-Premiere der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie neue Arbeiten aus Salzburg, u.a. die aufwändige Dokumentation Behind the Screen von Stefan Baumgartner, über die Auswüchse der Marktwirtschaft anhand des Lebens eines Computers, zu sehen sein.
Stefan Baumgartner, 2011, 60 min
Weltweit werden derzeit pro Sekunde 7 Computer produziert, aber nur 4 Menschen geboren. Alltägliche Handlungen, wie der Kauf eines Computers, erzeugen immer globale Auswirkungen auf sozialer und ökologischer Ebene.
BEHIND THE SCREEN – Das Leben meines Computers gibt den Menschen hinter dem wichtigen Elektronik-Produkt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar.
Jacqueline Krenka, 2011, 3 min
Das Grundkonzept besteht aus der Verfilmung des Gedichts „Der Panther- Im Jardin des Plantes, Paris“ (Rainer Maria Rilke, 1902). In dem Gedicht geht es um einen Panther, der durch die Gefangenschaft seine wahre Natur und Persönlichkeit verliert und somit nur noch aus einer Hülle des ursprünglich freien Tieres besteht. Selbstenfremdet auf Grund der Gefangenschaft, die auch eine Gefangenschaft des freien Willens und somit seiner Seele darstellt, stirbt der Panther innerlich. Die Figur des Panthers wird in diesem Fall auf ein Mädchen übertragen, das nicht in ihr Umfeld/unsere Gesellschaft passt. Die Phasen, die sie dabei durchlebt sind: Einsamkeit, Versuch der Anpassung, Resignation/Ausbrechen.
Schauspiel: Dominique Semmer; Produktion, Regie, Kamera, Schnitt, Postproduktion: Jacqueline Krenka; Musik: Dustin O‘Halloran- Prelude 2
Veree Lynn Puhm, 2010, 17 min
Der Kurzfilm Jam Jar der Jungregisseurin Veree Lynn Puhm, ein Drama angesiedelt in den 1950er Jahren in Baltimore, Maryland, USA, beschäftigt sich mit der Thematik der Intoleranz und der Macht, die die Gesellschaft auf eine Einzelperson haben kann. Mae Allen Clarks arbeitet als Pin-up girl und wird in ein Netz von falschen Anschuldigungen angeblicher kommunistischer Machenschaften gezogen. Um sich gegen die Gesellschaft zu behaupten, bleibt sie sich selbst treu und verliert dadurch die Wertschätzung ihres Ehemannes Frank, der lieber mit der Masse schwimmt. In diesem Film geht es um Emanzipation, um Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Zivilcourage, den Mut des Einzelnen sich gegen die Gesellschaft aufzulehnen, sich nicht in eine Schublade reinzwängen zu lassen und auf die Meinung anderer auf gut Deutsch zu pfeifen.
Drehbuch, Regie: Veree Lynn Puhm; Kamera: Lisa Eidenhammer; Schnitt: Franka Goller; Co-Autor & VFX Suervisor: Martin Kenzel; Ton & Sounddesign: Christoph Plohovich
Johannes Gierlinger, 2011, 1 min
Broken Time greift auf längst vergessenes Found Footage 16 mm Material zurück, folgt der Tradition des Hand-Made-Films, der Schichtungsmontage und erzeugt collagenartig eine Verschmelzung von Traum, Zeit und Erinnerung. Ein Innegreifen in die Komplexitität des Films, physisch am Material, narrativ an der Geschichte. Ein Vergleich: Traumzustand als Filmspur.
Umut Dag, 2011, 40 min
Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.
mit: Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek
Regie: Umut Dag; Buch: Stefanie Franz; Kamera: Georg Geutebrück, Schnitt & Dramaturgie: Claudia Linzer; Ton & Sounddesign: Sergej Martynyuk; Musik: Dimitri Giannikopoulos
Adnan Popovic, 2011, 4 min
Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben. Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.
Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…
Lisa Weber, 2011, 7 min
TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.
Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas
Nikolaus Eckhard, 2010, 6 min
In RaumZeitHund wird ein vor fast 140 Jahren unternommener Versuchsaufbau von Edward Muybridge reinszeniert: der auf 24 Fotoplatten aufgezeichnete Galopp eines grauen Windhundes aus den 1870ern wird nun von einer braunen Bracke durchgeführt – in Farbe, mit einer 35mm Highspeed-Kamera aufgenommen und durch digitales Motion-Tracking stabilisiert. Während die ursprünglichen Aufnahmen eine vermeintliche Überlegenheit des “maschinellen Auges” demonstriert, befasst sich “RaumZeitHund” mit der Modellierbarkeit desselben und dem Absolutheitsanspruch, der von solchen Bewegungsbildern ausgeht. Was sich anfangs in den ruhigen Lauf des Hundes wie vereinzelte Fehler einmengt, wird mehr und mehr zum System des Filmes; scheinbare Störungen der Kontinuität der Bewegung verweisen immer stärker auf den Produktionscharakter der Illusionsmaschine Film. Ohne die Bewegung zu zerstören, folgt die Reihung der Bilder nicht länger der Chronologie der Aufnahmen, sondern mathematischen Funktionen.
Idee und Realisierung: Nikolaus Eckhard; Kamera: Mark Gerstorfer, Anna Manhardt; Licht: Severin Fiala, Johann Lurf, Harald Traindl
Jakob Synek, Aleander Gruber, Mario Meszarits, Lorenz Meyer, Martin Reitschmied, 2011, 16 min
EsRaP heißt eigentlich Esra Özmen und wurde vor 20 Jahren als Tochter einer türkisch stämmigen Gastarbeiterfamilie geboren. Durch die Macht der Musik schildert sie, wie es ist mit einem Bein in einem und mit dem anderen im anderen Kulturkreis aufzuwachsen. Der Text kam von Esra, für Komposition/Produktion von Musik und Video zeichneten sich 5 Studenten der FH-StP verantwortlich. Martin Reitschmied, Alexander Gruber, Jakob Synek, Lorenz Meyer, Mario Meszarits. Produziert an der FH St. Pölten.
Philip Aschauer, 2011, 5 min
Das Musikvideo Wait For Me zum gleichnamigen Song von MOBY behandelt in 4 kurzen und sehr unterschiedlichen Geschichten das Thema “Warten”.
Cast & Crew: Inès Khannoussi, Lukas Snizek, Sarah Krois, Daniel Terek, Benjamin Oberleitner, Georg Barta, Angelika Schneider. Produziert an der FH St. Pölten.
Samira Ghahremani und Peter Wieser, 2011, 2 min
BOB behandelt auf symbolische Weise die Gefahren, die durch das schnelle Fortschreiten der Wissenschaft entstehen können. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Wissenschafters, dessen neue Erfindung zum Ableben seines Freundes und zum Ende der Welt führt. Produziert an der FH St. Pölten.
Christoph Rainer, 2011, 16 min
Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.
mit: Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch
Drehbuch, Regie: Christoph Rainer; Kamera: Georg Geutebrück; Sounddesign: Hannes Plattmeier; Musik: Max Richter, David Furrer; Schnitt: Fabian Rüdisser; Produktion: Florian Krügel
Seit Oktober zeigt die Initiative Cinema Next im Moviemento in Linz, Das Kino in Salzburg, Cinema Paradiso in St. Pölten und Votivkino in Wien junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten sollen die Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert werden: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Die erstmals stattfindenden Cinema-Next-Filmnächte im Dezember 2011 vereinen in Zwei-Stunden-Programmen diesjährige Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus den jeweiligen Bundesländern.
In St. Pölten sind im „Fokus Niederösterreich“ u.a. aktuelle Arbeiten von Christoph Rainer (Foal), Nikolaus Eckhard (RaumZeitHund), den beiden FH-St.-Pölten-Absolventen Mirjam Baker und Micheal Kren (The Back Room) wie auch neue Arbeiten aus der Fachhochschule St. Pölten, darunter die aktuellen Preisträger der FH-internen Golden-Wire-Awards, zu sehen. Im „Fokus Österreich“ wird u.a. der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag und der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour gezeigt.
Nikolaus Eckhard, 2010, 6 min
In RaumZeitHund wird ein vor fast 140 Jahren unternommener Versuchsaufbau von Edward Muybridge reinszeniert: der auf 24 Fotoplatten aufgezeichnete Galopp eines grauen Windhundes aus den 1870ern wird nun von einer braunen Bracke durchgeführt – in Farbe, mit einer 35mm Highspeed-Kamera aufgenommen und durch digitales Motion-Tracking stabilisiert. Während die ursprünglichen Aufnahmen eine vermeintliche Überlegenheit des “maschinellen Auges” demonstriert, befasst sich “RaumZeitHund” mit der Modellierbarkeit desselben und dem Absolutheitsanspruch, der von solchen Bewegungsbildern ausgeht. Was sich anfangs in den ruhigen Lauf des Hundes wie vereinzelte Fehler einmengt, wird mehr und mehr zum System des Filmes; scheinbare Störungen der Kontinuität der Bewegung verweisen immer stärker auf den Produktionscharakter der Illusionsmaschine Film. Ohne die Bewegung zu zerstören, folgt die Reihung der Bilder nicht länger der Chronologie der Aufnahmen, sondern mathematischen Funktionen.
Idee und Realisierung: Nikolaus Eckhard; Kamera: Mark Gerstorfer, Anna Manhardt; Licht: Severin Fiala, Johann Lurf, Harald Traindl
Martina Lang, 2011, 3 min
Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde. Produziert an der FH St. Pölten.
Jakob Synek, Aleander Gruber, Mario Meszarits, Lorenz Meyer, Martin Reitschmied, 2011, 16 min
EsRaP heißt eigentlich Esra Özmen und wurde vor 20 Jahren als Tochter einer türkisch stämmigen Gastarbeiterfamilie geboren. Durch die Macht der Musik schildert sie, wie es ist mit einem Bein in einem und mit dem anderen im anderen Kulturkreis aufzuwachsen. Der Text kam von Esra, für Komposition/Produktion von Musik und Video zeichneten sich 5 Studenten der FH-StP verantwortlich. Martin Reitschmied, Alexander Gruber, Jakob Synek, Lorenz Meyer, Mario Meszarits. Produziert an der FH St. Pölten.
Philip Aschauer, 2011, 5 min
Das Musikvideo Wait For Me zum gleichnamigen Song von MOBY behandelt in 4 kurzen und sehr unterschiedlichen Geschichten das Thema “Warten”.
Cast & Crew: Inès Khannoussi, Lukas Snizek, Sarah Krois, Daniel Terek, Benjamin Oberleitner, Georg Barta, Angelika Schneider. Produziert an der FH St. Pölten.
Umut Dag, 2011, 40 min
Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.
mit: Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek
Regie: Umut Dag; Buch: Stefanie Franz; Kamera: Georg Geutebrück, Schnitt & Dramaturgie: Claudia Linzer; Ton & Sounddesign: Sergej Martynyuk; Musik: Dimitri Giannikopoulos
Samira Ghahremani und Peter Wieser, 2011, 2 min
BOB behandelt auf symbolische Weise die Gefahren, die durch das schnelle Fortschreiten der Wissenschaft entstehen können. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Wissenschafters, dessen neue Erfindung zum Ableben seines Freundes und zum Ende der Welt führt. Produziert an der FH St. Pölten.
Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min
Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.
Adnan Popovic, 2011, 4 min
Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben. Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.
Christoph Rainer, 2011, 16 min
Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.
mit: Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch
Drehbuch, Regie: Christoph Rainer; Kamera: Georg Geutebrück; Sounddesign: Hannes Plattmeier; Musik: Max Richter, David Furrer; Schnitt: Fabian Rüdisser; Produktion: Florian Krügel
Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…
Lisa Weber, 2011, 7 min
TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.
Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
Johann Lurf, 2011, 5 min
Der Kreisverkehr setzte sich seit den 1980-er Jahren als erfolgreiche strassenbauliche Maßnahme zur Verkehrsregulierung v.a. im ländlichen Bereich durch. So auch in Niederösterreich. Das in der Mitte entstandene Areal wurde und wird dabei gerne als gestaltbare Fläche genutzt. Johann Lurf widmet diesen Maßnahmen im südlichen Niederösterreich seinen fünfminütigen Film. Sehr vergnüglich! (sixpackfilm)
Seit Oktober zeigt die Initiative Cinema Next im Moviemento in Linz, Das Kino in Salzburg, Cinema Paradiso in St. Pölten und Votivkino in Wien junges Kino aus Österreich. Mit Vorfilmen, Filmpremieren und Filmnächten sollen die Vielfalt des heimischen Nachwuchsfilms und damit Filmformate abseits des üblichen Kinospielprogramms präsentiert werden: Kurz- und Experimentalfilme, Animationen und Musikvideos. Die erstmals stattfindenden Cinema-Next-Filmnächte im Dezember 2011 vereinen in Zwei-Stunden-Programmen diesjährige Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus den jeweiligen Bundesländern.
In Wien sind u.a. neue Arbeiten der Animationskünstler Adnan Popovic (tinamv 1) und Mirjam Baker / Michael Kren (The Back Room) zu sehen wie auch zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Wien präsentiert wird. Auch im Programm sind der Preisträgerfilm des erst kürzlich abgehaltenen One Day Animation Filmfestivals 2011 der ASIFA Austria, The Way to M von Zsuzsanna Werner, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie die neue Arbeit Kreis Wr.Neustadt des „Avantgardeberserkers“ (Zit. Falter) Johann Lurf.
Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min
Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.
Adnan Popovic, 2011, 4 min
Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben. Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.
Matthias van Baaren, 2010, 31 min
Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.
Zsuzsanna Werner, 2011, 7 min
Der digitale Arbeiter sitzt und arbeitet in einem postmodernen Hochhaus. Ein alltäglicher Zwischenfall mit seinem Chef löst bei ihm eine spirituelle Reise aus. In seinen Visionen trifft er M.M. die universelle Muse.
Christoph Rainer, 2011, 16 min
Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.
mit: Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch
Drehbuch, Regie: Christoph Rainer; Kamera: Georg Geutebrück; Sounddesign: Hannes Plattmeier; Musik: Max Richter, David Furrer; Schnitt: Fabian Rüdisser; Produktion: Florian Krügel
Conrad Tambour, 2011, 9 min
Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…
Lisa Weber, 2011, 7 min
TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.
Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas
Johann Lurf, 2011, 5 min
Der Kreisverkehr setzte sich seit den 1980-er Jahren als erfolgreiche strassenbauliche Maßnahme zur Verkehrsregulierung v.a. im ländlichen Bereich durch. So auch in Niederösterreich. Das in der Mitte entstandene Areal wurde und wird dabei gerne als gestaltbare Fläche genutzt. Johann Lurf widmet diesen Maßnahmen im südlichen Niederösterreich seinen fünfminütigen Film. Sehr vergnüglich! (sixpackfilm)
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
von Björn Kämmerer und Karoline Meiberger, Österreich 2004, 3 min
Drehbuch, Schnitt, Produktion: Björn Kämmerer
Musik: André Tschinder
Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
von Michael Rittmannsberger (2008, 5 min)
Die kurze Geschichte eines großen Verlustes. Michael Rittmannsberger aus Linz inszeniert eine Familientragödie in auswegloser Zeitlupe. Der eindringliche Kurzfilm wurde weltweit auf über 30 Filmfestivals gezeigt, u.a. bei Slamdance und BFI London Film Festival, und bereits mehrfach ausgezeichnet.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
von Johann Lurf, Österreich 2009, 3 min
Ein motivisches Kaleidoskop dessen, was wir im Kino sehen und hören, und welche Bilder und Töne dem Kino in der Vorführkabine verloren gehen: Johann Lurf hat in seiner mehrjährigen Tätigkeit als Projektionist nicht mehr spielbare 35mm-Einzelkader zusammengetragen. Das vorhandene Material – Hunderte an Einzelbildern – hat er nach Kategorien geordnet und jedes Bild wieder in der Dauer von einer vierundzwanzigstel Sekunde in einem neuen Kinofilm zusammengefügt.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
von Manfred Rainer und Jakob Breit, Österreich 2010, 3 min
Der erste Vorfilm im Rahmen der Cinema-Next-Initiative ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt Salzburg. Im Rahmen des film:riss-StudentInnenfilmfestivals, aus dem nun Cinema Next entstanden ist, lud das Arthotel Blaue Gans im November 2009 junge Filmschaffende für eine Woche nach Salzburg, um sich filmkünstlerisch mit der Stadt zu beschäftigen. Manfred Rainer und Jakob Breit, Studenten der Universität für angewandte Kunst in Wien, waren die auserwählten Young Filmmakers in Residence und begaben sich, bewaffnet mit Fotokamera und Mikrofon, auf die Suche nach der scheinbar vertrauten Traumstadt namens „S******g“.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
Cinema Next hat sich zur Aufgabe gemacht, den heimischen Film-Nachwuchs kontinuierlich zu fördern. In Kooperation mit dem Votiv Kino in Wien, dem Cinema Paradiso in St. Pölten, dem Moviemento in Linz und dem Das Kino in Salzburg werden in den nächsten Monaten Kurzfilme als Vorfilme zu den Spiel- und Dokumentarfilmen des Hauptprogramms gezeigt. Einem breiteren Publikum wird somit die Qualität und Vielfalt des jungen österreichischen Films präsentiert.
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