Cinema Next Filmnacht im Moviemento am 23. Mai 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Oberösterreich wird ein Best of (Young) Local Artists des Crossing Europe Film Festival 2012 präsentiert, unter anderem Abgestempelt von Michael Rittmannsberger, der seine Premiere beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis im Januar 2012 hatte. Im Fokus Österreich feiern Tristan Zahornickys Dokumentarfilm Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner und Max Liebichs Kurzspielfilm Das Labyrinth unter der Sonne ihre Linz-Premieren. Weitere Entdeckungen der diesjährigen Diagonale wie Twinni oder so, ein eigenwilliger Teeniefilm von Lisa Weber, sowie Rainer Kohlbergers und Wilm Thobens White Light/White Heat, ein reduktionistisches Bewegungsspiel mit einem Laserstrahl, geben Einblick in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Satellites

Karin Fisslthaler, 2011/12, 7 min


Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Abgestempelt

Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min

Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Der Aufstand der kleinen Dinge

Barnabas Huber, 2012, 7 min

Der Aufstand der kleinen Dinge fokussiert ein Stück scheinbar animierter Natur. Die statische Kamera zeigt einen Schilfgürtel, in dem der Wind eine Choreographie des Zufalls aufführt. Die Tonebene greift den Minimalismus der Bildebene auf und so entstehen durch minimale Eingriffe maximale Attraktionen.
In Zusammenarbeit mit dem Musiker ddkern.

Watched

Sigrid Garstenauer, 2012, 3:30 min

Erleben Sie eine Einschulung für eine neue Überwachungssoftware aus  Sicht des Überwachungspersonals und werden Sie Zeuge eines Missgeschicks…

mit Unterstützung von: Peter Pirnbacher, Andreas Wipplinger, Nicole Primetzhofer, Markus Garstenauer, Kerstin Weidinger, Karin Furtmüller, Stefan Wasserbauer, Andreas Dini

Die Dramaturgie der Ereignisse

LasGafas: Luzi Katamai & Christian Dietl, 2011, 5:30 min

Im Text zum Song “Die Dramatugie der Ereignisse” thematisiert die HipHop-Band Texta die unterschiedlichsten Facetten des Begriffes Wandel, der ursprünglich auch den Titel des Tracks stellte.

Der Sohn und sein Vater

Bernhard Riener, 2011, 6 min

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig, anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch, Schnitt & Produktion: Bernhard Riener, Kamera: Alexander Dirninger, Licht, Ton & Farbkorrektur: Rainer Antesberger, Sounddesign: Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Twinni oder so

Lisa Weber, 2012, 12 min

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber, Kamera: Sebastian Mayr, Ton: Daniel Helmer

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Tristan Zahonicky, 2012, 33 min

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch: Tristan Zahornicky & Robert Zahornicky, Schnitt & Produktion: Tristan Zahornicky, Kamera: Peter Kittenberger, Ton: Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

Cinema Next Filmnacht im Moviemento am 23. Mai 2012

Filmnacht

Linz: Moviemento, 23. Mai 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Volkskino am 24. Mai 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Kärnten werden neben Christoph Kuschnigs Abschlussarbeit an der Columbia University Film School, Hatch, die Experimentalfilme Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik von Katharina Gruzei und Funny Games Ghost von Stefan Hafner und Karin Hammer präsentiert. Maximilian Liebichs Kurzspielfilm Das Labyrinth unter der Sonne, der seine Premiere auf der diesjährigen Diagonale feierte, sowie Clara sehen von Leni Lauritsch, die sehr feinfühlig die Geschichte über schmerzhafte Erinnerungen zweier Menschen inszeniert, geben weitere Einblicke in das vielfältige und lebendige junge Filmschaffen aus Kärnten.
Der Fokus Österreich widmet sich ganz dem Animationsfilm. Zwei der drei preisgekrönten Arbeiten des “Neuen Österreichischen Trickfilms“ sind erstmals in Klagenfurt zu sehen. Johannes Schiehsls Film 366 Tage erzählt aus dem Alltag eines Zivildieners, Benjamin Swiczinsky bereitet in Heldenkanzler den Aufstieg und Fall von Engelbert Dollfuß sehr unkonventionell aus einer Mischung von Archivaufnahmen und Animationen auf. Eine Animation der anderen Art zeigt der Film Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt.

Programm:

Heldenkanzler

Benjamin Swiczinsky, 2011, 13 min

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch: Benjamin Swiczinsky, Ton: Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum, Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal, Animation: Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak, Produktion: Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg

366 Tage

Johannes Schiehsl, 2011, 12 min

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Buch: Johannes Schiehsl, Ton: Martin Kerschbaum, Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal, Animation: Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a., Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Funny Games Ghost

Stefan Hafner & Karin Hammer, 2011, 10 min

Haneke revisited. Synchron übereinandergelegte Szenen aus dem Film “Funny Games” und dessen deckungsgleichem US-Zwilling weisen den Schocker als formales Gefängnis aus: Eingeengt im peniblen Ordnungsregime des Regisseurs, wird es für die gespiegelten Protagonist/innen auch dieses Mal kein Entkommen geben. Wir beobachten ihren Weg ins nunmehr gedoppelte Grauen. Aus Thrill wird Analyse und eine Reflexion des Filmhandwerks an sich.

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Hatch

Christoph Kuschnig, 2012, 19 min

“Hatch” verfolgt zwei Paare und deren folgenschwere Entscheidungen in einer Winternacht in Wien. Milo und Biljana, illegale Einwanderer auf der Suche nach neuem Glück, müssen erkennen, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Neugeborenes großzuziehen und gleichzeitig ihre jugendlichen Träume zu erfüllen. Am anderen Ende der Stadt wollen Thomas und Andreas, ein älteres und ausgeglicheneres Paar, ein Kind in ihr Leben aufnehmen.

Buch: Karl Goldblat & Christoph Kuschnig, Kamera: Felix Striegel, Schnitt: Christoph Kuschnig & Brooke Sebold, Ton: Bernd Dormayer, Michael Schreiber & Wolfgang Mohaupt, Produktion: Martin Maier

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Clara sehen

von Leni Lauritsch, 24 min, 2012

Als die allein erziehende Mutter Kathi erfährt, dass ihr Vater immer verwahrloster und pflegebedürftiger wird, kehrt sie nach langer Zeit in ihr altes Heim zurück. Dort erwarten sie schmerzhafte Erinnerungen, wie auch das seltsame Verhalten ihres Vaters, der sich vollkommen in eine Fantasiewelt zurückgezogen hat. Um an ihn heranzukommen, ist Kathi gezwungen, in seine imaginäre Welt einzutauchen und dort auch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

Buch & Regie: Leni Lauritsch, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Bettine Ties, VFX Supervisor & Compositing: Markus Kircher, Ton: Simon Spitzer, Produktion: Eva Hartl, Filmakademie Wien

Cinema Next Filmnacht im Volkskino am 24. Mai 2012

Filmnacht

Klagenfurt: Volkskino, 24. Mai 2012 um 20:50 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Schubertkino am 24. Mai 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Steiermark feiert In Our Hands von Peter Brünner seine Österreichpremiere. Brünners Abschlussfilm an der University of Southern California geht in atmosphärischen Nachtbildern der Frage von Schicksal und Zufall nach. Neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung wird Dominik Hartls aufwändig gestalteter Film Spitzendeckchen erstmals in der Steiermark zu sehen sein.
Im Fokus Österreich  ist Lisa Webers aktuelle Arbeit Twinni oder so nach ihrer Premiere auf der diesjährigen Diagonale nochmals in Graz zu sehen. Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“ Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, feiert bei der Cinema Next Filmnacht die Graz-Premiere. White Light/White Heat von Rainer Kohlberger und Wilm Thoben, Satellites von Karin Fisslthaler und Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik von Katharina Gruzei geben Einblicke in das vielfältige junge Experimentalfilmschaffen.

Programm:

In Our Hands

Peter Brünner, 2011, 28 min

Wenige Stunden vor einem verheerenden Unglück verbinden sich auf einer Zugfahrt von Los Angeles nach San Diego die Geschichten von drei Menschen, und schon bald treten die Konsequenzen von lange zuvor getroffenen Entscheidungen zu Tage.

Buch, Schnitt & Produktion: Peter Brünner, Kamera: Medeni Griffith, Produktion: Stephan Wabl, Jon Kondrath, Musik: Sigur Ros

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Satellites

Karin Fisslthaler, 2011/12, 7 min


Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Unser Lied

Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina, Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Matthias Halibrand, Ton: Laura Endres, Produktion: David Bohun, Senad Halibasic

Twinni oder so

Lisa Weber, 2012, 12 min

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber, Kamera: Sebastian Mayr, Ton: Daniel Helmer

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem
Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich
einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken.
Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie: Dominik Hartl, Buch: Sarah Wassermaier, Kamera: Leni Lauritsch, Schnitt: Fabian Rüdisser, Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien

Cinema Next Filmnacht im Schubertkino am 24. Mai 2012

Filmnacht

Graz: Schubertkino, 24. Mai 2012 um 21:00 Uhr

Vorfilm Moviemento Mai 2012

Programm:

The Back Room

von Mirjam Baker und Mike Kren, Österreich 2011, 4 min

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

Vorfilm Moviemento Mai 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Mai 2012

Vorfilm Cinema Paradiso Mai 2012

Programm:

Stay

Leonard Leiter, 2011, 3:20 min

Stay ist das offizielle Musikvideo der österreichischen Indie-Band „Deckchair Orange“ zu ihrem zweiten Album „The Age of Peacock“, das im Februar 2011 veröffentlicht wurde.
Feinster Pop mit viel Gefühl – stimmungsvoll inszeniert in einer schnelllebigen Zeit, die Ungewissheit bringt und Mut verlangt, sich einzulassen um im richtigen Moment zu verweilen.
Sowohl das Produktionsteam als auch der Leadsänger von Deckchair Orange sind Absolventen der FH St. Pölten.

Regie: Leonard Leiter
Kamera & Licht: Benjamin Paya, Boris Steiner
Produzent: Aschot Movsesian

Vorfilm Cinema Paradiso Mai 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Mai 2012

Vorfilm Das Kino Mai 2012

Programm:

Broken Time

Johannes Gierlinger, 2011, 1 min

„DEFORM YOUR DREAMS“ ist auf einem Filmkader in Broken Time, einem Experimentalfilm des Salzburger Filmemachers Johannes Gierlinger, zu lesen. Die Deformation der Träume geht einher mit der Derformation der Filmspur. Es verschmelzen und verzerren Bilder, Erinnerungen, Geschichten – und letztlich die Zeit: broken time.

www.johannesgierlinger.com

Vorfilm Das Kino Mai 2012

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Mai 2012

Vorfilm Gartenbaukino Mai 2012

Programm:

The Back Room

von Mirjam Baker und Mike Kren, Österreich 2011, 4 min

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

Vorfilm Gartenbaukino Mai 2012

Vorfilm

Wien: Gartenbaukino, Mai 2012

Cinema Next Filmnacht im Leokino am 6. Juni 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

Im Fokus Tirol werden die beiden Kurzdokumentationen Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner von Tristan Zahornicky und Konrad Zuse und die Erfindung des Computers von Judith Holzer und Rosa Eidelpes sowie die experimentelle Arbeit Hotel Room von Bernd Oppl erstmals in Innsbruck gezeigt. St. Martin von Clemens Purner, ein Film, der Tirol von seiner schönsten Seite zeigt, feiert im Rahmen der Cinema Next Filmnacht seine Kinopremiere.
Im Fokus Österreich wird neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung auch der Animationsfilm 366 Tage von Johannes Schiehsl aus der Schmiede des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ präsentiert. Die experimentelle Arbeit von Rainer Kohlberger und Wilm Thoben White Light/White Heat sowie Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

St. Martin

Clemens Purner, 2012, 14 min

Buch & Schnitt: Clemens Purner, Kamera: Christopher Boyes, Ton: Peter Roesner, Produktion: Andreas Hofmann, Clemens Purner, Christopher Boyes, Musik: Brasstronaut

Hotel Room

Bernd Oppl, 2011, 6 min

Ein leeres Hotelzimmer, inklusive des darin befindlichen Interieurs, wird von einer Eisdecke eingehüllt. Der Blick der Kamera ist auf Details gerichtet, bis ein langsamer Zoom den Blick auf den gesamten Raum freigibt. Der leere Raum ist in Hotel Room der Hauptdarsteller, der mit dem einfrierenden Wasser eine Choreografie eingeht. Der Einfrierprozess verändert die Lesbarkeit dieses Raumes vom Hotelzimmer zur Eishöhle.

Konrad Zuse und die Erfindung des Computers

Judith Holzer & Rosa Eidelpes, 2012, 20 min

Die animierte Kurzdokumentation erzählt vom Leben und Schaffen des Konrad Zuse -  Erfinder des modernen Computers.

Buch: Rosa Eidelpes, Animationen & Illustrationen: Benjamin Hohnheiser, Judith Holzer, Rafa Calleja, Georg Scherlin, Simon Ohler, Rainer Kohlberger, Sounddesign: Simon Harris, Max Kickinger, Musik: Max Kickinger, Produktion: Rosa Eidelpes, Judith Holzer, Raúl Rojas, Freie Universität Berlin

366 Tage

Johannes Schiehsl, 2011, 12 min

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Buch: Johannes Schiehsl, Ton: Martin Kerschbaum, Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal, Animation: Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a., Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Tristan Zahonicky, 2012, 33 min

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch: Tristan Zahornicky & Robert Zahornicky, Schnitt & Produktion: Tristan Zahornicky, Kamera: Peter Kittenberger, Ton: Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

Cinema Next Filmnacht im Leokino am 6. Juni 2012

Filmnacht

Innsbruck: Leokino, 6. Jun 2012 um 22:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Das Kino am 14. Juni 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

In Salzburg werden im Fokus Salzburg die Preisträgerfilme des kürzlich abgehaltenen Stegreif Film Festivals instant36, zwei Dokumentarische Miniaturen der Universität Salzburg sowie der Animationsfilm Blood, Sweat & Gingerbread von Regina Reisinger und Martin Mayrhofer-Reinhartshuber, der bereits am diesjährigen Tricky Women Festival gezeigt wurde, präsentiert. Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der seine Premiere bei der Viennale 2011 feierte, sowie Karin Fisslthalers Satellites, ein Film, der in atmosphärischen Bildern ein rätselhaftes, auf Youtube verbreitetes Ohnmacht-Ritual unter Jugendlichen aufgreift, sind erstmals in Salzburg zu sehen.
Im Fokus Österreich werden neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, neue Arbeiten von Bernhard Riener (Der Sohn und sein Vater) und Clara Stern (Die Inseln, die wir sind) gezeigt. Rainer Kohlbergers und Wilm Thobens White Light/White Heat, ein reduktionistisches Bewegungsspiel mit einem Laserstrahl, und Nikki Schusters Berlin Recyclers aus ihrem Recycler-Zyklus, in dem gefundene Objekte der Stadt zum Leben erweckt werden, sind ebenfalls erstmals in Salzburg zu sehen und geben einen Einblick in das junge Experimentalfilmschaffen Österreichs.

Verleihung spec_script Award 2011

Im Rahmen der Cinema Next Filmnacht verleiht die Drehbuchwerkstatt Salzburg bereits zum vierten Mal den beliebten spec_script Award für das beste unverfilmte Drehbuch. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert und wird von einer prominenten Jury vergeben.
232 Stoffe von jungen AutorInnen bis 35 Jahre wurden eingereicht.
www.drehbuchwerkstatt.eu 

Programm:

Die Inseln, die wir sind

Clara Stern, 2011, 12 min

Anna kehrt auf Drängen ihrer Freundin Liza für ein Wochenende zurück nach Amsterdam. Anna ist glücklich wieder hier zu sein, die Stadt, die Wohnung und vor allem Lisa wieder zu sehen, mit ihr zu reden, mit ihr am Balkon in der Nacht zu tanzen. Doch Anna beobachtet auch, wie Liza sich verhält, um endlich zu wissen, ob nicht doch mehr als Freundschaft zwischen ihnen möglich ist.

Buch: Clara Stern, Kamera: Sebastian Thaler, Schnitt: Svenja Plaas, Ton: Sergey Martynyuk, Sounddesign: Samuel Irl, Produktion: Lixi Frank

Lebensretter Konstantin

Mark Gerstorfer, 2011, 30 min

Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Buch: Severin Fiala, Kamera: Anna Manhardt, Schnitt: Thomas Wider, Ton: David Seitz, Produktion: Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien

Dokumentarische Miniaturen

400 : 20 von Kathrin Brandstetter, Theresa Bogensperger, David Weise, 2012, 3:30 min

“Man muss über Dinge lachen können – über sich selber, über Situationen. Für Kinder ist das ganz einfach und natürlich” – Erwachsene müssen Lachen oft erst wieder lernen und trainieren. Der Film zeigt eine Gruppe von Salzburgern, die sich diese Aufgabe zu Herzen genommen haben.

fünf minuten zwanzig von Chantal Albert, Michael Heckel, Pia Wunderl

Der Film zeigt eine Momentaufnahme aus den Maschinenhallen der Post. Wie von Geisterhand werden täglich tausende Briefe und Pakete im Postverteilerzentrum Wals-Siezenheim ihrem Bestimmungsort zugeführt. Doch zwischen den kontinuierlich vor sich hin arbeitenden Maschinen gibt es auch ruhige Momente – etwa früh morgens oder bei bestimmten Tätigkeiten. Innerhalb der Maschinerie gibt es dennoch vereinzelt Menschen, ohne die das Getrieberad der Post sich nicht drehen würde.

Blood, Sweat and Gingerbread

Regina Reisinger & Martin Mayrhofer-Reinhartshuber, 2011, 6:30 min

Obwohl Halloween der Lieblingstag aller Kinder ist, hat es den kleinen Adam
übel erwischt: zuerst bekommt er wegen seines klapprigen, selbst gebastelten
 Kostüms keine Süßigkeiten, und dann legt er sich auch noch versehentlich
 mit den schlimmsten Rabauken der Nachbarschaft an. Erst ein im wahrsten 
Sinne des Wortes zauberhaftes Zuckerl verspricht das Schicksal zu seinen
 Gunsten zu wenden…

Buch: Michael Fuchs, Verena Puhm, Kamera & Schnitt: Verena Puhm, Sounddesign: David Philipp, Animation: Regina Reisinger, Michael Fuchs, Peter Pokorny, Martin Kenzel, Anja Prax, Clemens Stangl, u.a., Produktion: Sophie Müller, FH Salzburg

Preisträgerfilme instant36

Die drei Siegerfilme sind innerhalb von 36 Stunden im Rahmen des offenen Stegreif Film Festivals instant36 entstanden.

www.instant36.at

White Light/White Heat

Rainer Kohlberger & Wilm Thoben, 2011, 7 min

(Ab)Gelenkt von zwei Reflektoren oszilliert ein weißer Laserstrahl vor schwarzem Hintergrund. Vom scheinbaren Ruhezustand ausgehend, zeichnet das Lichtbündel alsbald geometrische Formen und Wellen – resultierend aus Geschwindigkeitsreduktion und somit gesteigertem Laser-Flackern. Zu Computer generierten Sounds entsteht ein hochgradig reduktionistisches Bewegungsspiel entlang der Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

Satellites

Karin Fisslthaler, 2011/12, 7 min


Satellites zeigt Bilder eines rätselhaften, auf der Videoplattform Youtube verbreiteten Ohnmacht–Rituals unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht die Pose, Geste und Berührungen. Körper werden aus dem „entkörperlichten“ Raum des Internets herausgelöst und in den sozialen Kontext des Kinos eingebettet um Fragen nach aktuellen medialen Darstellung von Körpern zu stellen, der Kluft zwischen dem Selbst und der Welt, des Privaten und des Öffentlichen.

Abgestempelt

Michael Rittmannsberger, 2012, 11 min

Ein junger Vater arabischer Herkunft wird Ziel einer Polizeikontrolle. Er weiß nicht, wie er die Situation seinem Sohn erklären soll – und er weiß nicht, dass die unerklärbarsten Ereignisse dieser Nacht noch bevorstehen.

Buch: Michael Rittmannsberger, Kamera: Andreas Daxer, Schnitt: Wolfgang Auer, Michael Rittmannsberger, Ton: Gregor Rasek, Produktion: Simon Baumgartner

Unser Lied

Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina, Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Matthias Halibrand, Ton: Laura Endres, Produktion: David Bohun, Senad Halibasic

Der Sohn und sein Vater

Bernhard Riener, 2011, 6 min

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig, anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch, Schnitt & Produktion: Bernhard Riener, Kamera: Alexander Dirninger, Licht, Ton & Farbkorrektur: Rainer Antesberger, Sounddesign: Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Cinema Next Filmnacht im Das Kino am 14. Juni 2012

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 14. Jun 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso am 15. Juni 2012

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

In St. Pölten werden im Fokus Niederösterreich zwei Arbeiten des preisgekrönten „Neuen Österreichischen Trickfilms“ präsentiert. Johannes Schiehsls Film 366 Tage erzählt aus dem Alltag eines Zivildieners, Benjamin Swiczinsky bereitet in Heldenkanzler den Aufstieg und Fall von Engelbert Dollfuß sehr unkonventionell aus einer Mischung von Archivaufnahmen und Animationen auf. Neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, wird erstmals auch Lebensretter Konstantin von Mark Gerstorfer, der auf der Viennale 2011 zu sehen war, in Niederösterreich gezeigt. Das neue Musikvideo von LasGafas zu Textas Lied Die Dramaturgie der Ereignisse, Katharina Gruzeis Experimentalfilm Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik sowie Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrer „Recycler“-Reihe gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt, geben weitere Einblicke in das vielfältige junge Filmschaffen des Landes.

Programm:

Lebensretter Konstantin

Mark Gerstorfer, 2011, 30 min

Konstantins Leben spielt sich zwischen Medizinstudium, freiwilligen Sanitätsdiensten und Stammlokal ab. Blödschwätzende Kumpels hat er, eine Freundin hat er nicht. Bis er eines Nachts eine sturzbetrunkene junge Frau bei sich aufnimmt. Ihr exhibitionistisches Auftreten und ihr selbstdestruktiver Gestus lösen in Konstantin etwas aus, das über die Bedienung seines Helfersyndroms hinausgeht. Will er mit ihr seine Verklemmung überwinden? Der Film erzählt von zwei Menschen, die schwer zu verstehen sind. Und er erzählt von Nähe, die vielleicht nur in einem bestimmten Moment möglich ist.

Buch: Severin Fiala, Kamera: Anna Manhardt, Schnitt: Thomas Wider, Ton: David Seitz, Produktion: Dominik Brauweiler, Filmakademie Wien

Heldenkanzler

Benjamin Swiczinsky, 2011, 13 min

Es war einmal im Jahre 1933 ein kleiner schnauzbärtiger Österreicher, dessen größter Traum es war, faschistischer Diktator zu werden. Nein, nicht in Deutschland sondern in Österreich. Dieser kleine Mann hieß Engelbert Dollfuß…

Buch: Benjamin Swiczinsky, Ton: Alexander Zlamal, Martin Kerschbaum, Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal, Animation: Benjamin Swiczinsky, Bin-Han To, Kim Ngujen, Deborah Kompanitsak, Produktion: Hanna Kaesemann, Filmakademie Baden-Württemberg

366 Tage

Johannes Schiehsl, 2011, 12 min

366 Tage Zivildienst als Rettungssanitäter: Grantige, scheinbar gefühlsarme Kollegen, Schikanen, Hilflosigkeit. Wie soll das Jahr bloß überstanden, das Erlebte verarbeitet werden? Oft benötigt es ein erstes traumatisches Erlebnis oder eine kleine Geste der Kollegen, bevor sich das Rettungsmilieu von seiner märchenhaften Seite zeigt. Ein Animationsfilm im Rhythmus des Radetzkymarschs.

Buch: Johannes Schiehsl, Ton: Martin Kerschbaum, Musik, Sounddesign: Alexander Zlamal, Animation: Johannes Schiehsl, Jacob Frey, Julia Ocker, Michael Schulz, Conrad Tambour u.a., Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg

Das Labyrinth unter der Sonne

Maximilian Liebich, 2012, 15 min

Die Spielereien eines Kindes am üppigen Wildbach werden zu einem Ausflug in die natürlichen Formen und Verwirrungen von Mikrokulturen, einem gedanklichen Labyrinth zwischen Schönheit und Angst.

Buch: Maximilian Liebich, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Roland Stöttinger, Musik: Corina Kuhs, Millian, Produktion: Florian Brüning

Die ArbeiterInnen verlassen die Fabrik

Katharina Gruzei, 2011/12, 11 min

1895 waren es in der deutschen Übersetzung des Filmtitels der Lumières noch Arbeiter, die die Fabrik verließen, obgleich deutlich mehr Frauen zu erkennen waren. Katharina Gruzei verunmöglicht in ihrer Neu-Interpretation die Geschlechterzuschreibungen in Titel und Bild. Im Flackern ihrer Lichtinstallation filmt die Kamera Silhouetten und schwimmt mit der Masse hinaus aus den Tabak Werken. Erst am Ende wird die Originaleinstellung nachempfunden, diesmal mit geschärfter Wahrnehmung.

Konzept, Schnitt & Sound: Katharina Gruzei, Kamera: Renate Bauer

Die Dramaturgie der Ereignisse

LasGafas: Luzi Katamai & Christian Dietl, 2011, 5:30 min

Im Text zum Song “Die Dramatugie der Ereignisse” thematisiert die HipHop-Band Texta die unterschiedlichsten Facetten des Begriffes Wandel, der ursprünglich auch den Titel des Tracks stellte.

Unser Lied

Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina, Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Matthias Halibrand, Ton: Laura Endres, Produktion: David Bohun, Senad Halibasic

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso am 15. Juni 2012

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 15. Jun 2012 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Votivkino ab 22:30 Uhr

Die Cinema Next Filmnächte, die heuer zum zweiten Mal im Votivkino in Wien, im Moviemento in Linz, im Leokino in Innsbruck, im Das Kino in Salzburg und im Cinema Paradiso in St. Pölten stattfinden, präsentieren einen abwechslungsreichen Querschnitt durch das vielfältige junge Kino Österreichs. Mit den neu gewonnenen Partnerkinos Schubertkino in Graz und Volkskino in Klagenfurt ist bei den Cinema Next Filmnächten der österreichische Nachwuchsfilm landesweit präsent wie nie zuvor.

In Wien feiern neben dem Kurzfilm-Preisträger der Diagonale 2012, Unser Lied von Catalina Molina, ein berührender Film über eine ungewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung, auch Tristan Zahornickys Dokumentarfilm Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner und Christoph Kuschnigs Abschlussfilm auf der Columbia University Film School, Hatch,  ihre Wien-Premieren.  Ebenfalls erstmals in Wien zu sehen ist Berlin Recyclers von Nikki Schuster, die in ihrem „Recycler“-Zyklus gefundene Objekte aus verschiedensten Städten ebendort animiert und in spannende Geschichten verpackt.

Programm:

Unser Lied

Catalina Molina, 2012, 29 min

Ein junger Reggae-Musiker erzieht seine kleine Tochter alleine. Finanziell kommen die beiden irgendwie zurecht; endlich verliebt er sich neu. Ausgerechnet jetzt taucht die Mutter des Kindes wieder auf. Als sei nichts gewesen. Wie lange lässt sich das Glück festhalten?

Buch: Catalina Molina, Kamera: Klemens Hufnagl, Schnitt: Matthias Halibrand, Ton: Laura Endres, Produktion: David Bohun, Senad Halibasic

Der Sohn und sein Vater

Bernhard Riener, 2011, 6 min

Der Sohn und sein Vater vertreiben sich die Zeit in ihrer schäbigen Einzimmerwohnung mit einem lustig, anmutenden Spiel. Oder dienen diese einstudierten Züge mehr als nur einem Spiel? Ein kurzes Drama ohne Worte.

Buch, Schnitt & Produktion: Bernhard Riener, Kamera: Alexander Dirninger, Licht, Ton & Farbkorrektur: Rainer Antesberger, Sounddesign: Schwaermer & Kopfhaenger feat. Markus Egger

Twinni oder so

Lisa Weber, 2012, 12 min

Sommer, Sonne, Sonnenschein draußen. Bibi, Claudia und Langeweile drinnen, im Hinterzimmer. Das Hinterzimmer gehört zur Buchhandlung und die Buchhandlung gehört Claudias Mama. Claudia hat einen Fetzen auf Mathe und darf nicht raus, Bibi hilft ihr beim Zeit totschlagen, die Mama ist grad nicht da und ein Kunde kommt. Kaufmannsladen spielen war schon mal lustiger, fad und heiß ist es noch immer, die Mama soll ein Eis mitbringen. Twinni oder so.

Buch: Lisa Weber, Kamera: Sebastian Mayr, Ton: Daniel Helmer

Hatch

Christoph Kuschnig, 2012, 19 min

“Hatch” verfolgt zwei Paare und deren folgenschwere Entscheidungen in einer Winternacht in Wien. Milo und Biljana, illegale Einwanderer auf der Suche nach neuem Glück, müssen erkennen, dass sie nicht in der Lage sind, ihr Neugeborenes großzuziehen und gleichzeitig ihre jugendlichen Träume zu erfüllen. Am anderen Ende der Stadt wollen Thomas und Andreas, ein älteres und ausgeglicheneres Paar, ein Kind in ihr Leben aufnehmen.

Buch: Karl Goldblat & Christoph Kuschnig, Kamera: Felix Striegel, Schnitt: Christoph Kuschnig & Brooke Sebold, Ton: Bernd Dormayer, Michael Schreiber & Wolfgang Mohaupt, Produktion: Martin Maier

Berlin Recyclers

Nikki Schuster, 2012, 6 min

Die Stadt hat Augen, Ohren und ihren eigenen Rhythmus. In jeder Nische Berlins steckt eine Kreatur, die zum Leben erwacht. Zusammengesetzt aus Gefundenem wie Schuhsohlen, Metallstückchen, Cups von Spraydosen oder Einweg-Zahnreiniger interagieren diese Müllkreaturen mit der urbanen Klangkulisse Berlins: Technobeats, Sounds einer Tätowiermaschine, Drehorgelmusik, Demonstrations-Slogans, Baulärm, Hämmern von Pflastersteinen. Ein Hörbild Berlins wird portraitiert.

Animation & Ton: Nikki Schuster, Tonmischung: Sebastian Müller, Produktion: Fiesfilm

Die Welt sehen – Der Fotokünstler Paul Albert Leitner

Tristan Zahonicky, 2012, 33 min

Mit Witz, Charme und manchmal einer gewissen Hilflosigkeit führt der Künstler Paul Albert Leitner durch diese Dokumentation und gibt Einblicke in sein Leben und seine Arbeiten als Fotograf. Der Film zeigt einen Mann, der für die Kunst lebt und für nichts anderes.

Buch: Tristan Zahornicky & Robert Zahornicky, Schnitt & Produktion: Tristan Zahornicky, Kamera: Peter Kittenberger, Ton: Philip Piwonka, Produktion: Robert Zahornicky

Friedl

Viki Kühn, 2011, 18 min

Die Kamera durchsucht akribisch eine altmodisch bürgerliche Wohnung, findet Pillenschachteln, Erinnerungsstücke, Bücher, schaut in Kleider-, Badezimmer- und Kühlschrank, fokussiert auf Uhren. Nach einiger Zeit sind ein Sauerstoffgerät und ein Rollstuhl zu sehen. Unterdessen diskutieren die Filmemacherin und ihre Mutter Blutdruck-Messergebnisse der Bewohnerin, die aber nie ins Bild kommt. Man ruft den Arzt an. Eine soziale Intervention wird mit der Aufzeichnung einer eingefroren wirkenden Lebenssituation kurzgeschlossen: ein Heimvideo der einprägsamen Art.

Cinema Next Filmnacht im Votivkino ab 22:30 Uhr

Filmnacht

Wien: Votivkino, 11. Mai 2012 um 22:30 Uhr

Filmpremiere am 10. Mai 2012 um 19:00 Uhr im Topkino Wien

Cinema Next präsentiert als Wien-Premieren die ersten Filme, die aus den Startstipendien für Filmkunst des bm:ukk, die 2009 erstmals ausgeschrieben wurden, entstanden sind: die beiden Dokumentarfilme Spur von Krisztina Kerekes und Holy Waters von David Gross. Spur wurde vor kurzem bei der Diagonale in Graz und Holy Waters bei Crossing Europe in Linz uraufgeführt.

Eintritt frei. Das Programm dauert bis 21.30 Uhr.

Programm:

Holy Waters

ein Film von David Gross, AUT 2011, 74 min

Holy Waters ist eine sehr persönliche Annäherung an das universelle Thema Wasser. Ein Film über Menschen, die Wasser anbeten, und über die eigene Oma, die lieber auf Kaffee und Zigaretten schwört. Ausgangspunkt ist eine kleine Quelle im Grenzland von Salzburg und Oberösterreich, die zum Spiegelbild für menschliche Sehnsüchte wird. Eine assoziative Reise rund um Marienverehrer, Metzgermeister, den Doktor aus Lourdes und den Guru aus Japan. Kann Wasser Wunder wirken, und darf Leberkäse heilig sein?

Regie/Buch/Produktion: David Gross, Bildgestaltung: Daniel Samer, Schnitt: Bernhard Braunstein, Ton: Korbinian Blöckner. Förderungen: bm:ukk – Innovative Film Austria, Land Salzburg, Land Oberösterreich, Stadt Salzburg, Kulturelle Sonderprojekte Land Sbg.

Spur

ein Film von Krisztina Kerekes, AUT 2012, 40 min

„Ich hab mir gedacht, ich bin in einer anderen Welt – bin ich tot oder nicht tot?“ Helmut Webers Stimme bringt uns auf die Spur. Auf den zweiten Blick ist hier nichts wie es scheint. Ein Laden in Wien, in dem neben antiken Möbeln Bio-Fenchel lagert. Ein Hof im Burgenland, meditativ und geheimnisvoll. Dazwischen ein Mann, der ebenso wenig einzuordnen ist wie seine Lebenswelten. Erinnerungsfetzen, Traumpartikel, Blütenblätter und Brotkrumen weben einen Teppich, der aus vielen Teilen besteht und doch wie aus einem Stück ist. Spur kommt einem Menschen näher, mit derselben Behutsamkeit, mit der er sich der Welt nähert.

Regie/Kamera/Produktion: Krisztina Kerekes, Buch: Krisztina Kerekes, David Gross, Schnitt: David Gross, Ton/Sounddesign: Laura Endres. Förderungen: bm:ukk – Innovative Film Austria, CINE ART

Filmpremiere am 10. Mai 2012 um 19:00 Uhr im Topkino Wien

Premiere

Wien: Topkino, 10. Mai 2012 um 19:00 Uhr

Vorfilm Das Kino April 2012

Programm:

When we happen to collide

von Tobias Pötzelsberger, Österreich 2012, 4 min

When we happen to collide ist das Video zur neuen Single der Salzburger Singer-Songwriter-Formation The More Or The Less, deren zweites Album Keep Calm nun im April erscheint. Romantisch und handgemacht wie die Musik ist Pötzelsbergers Video: ein schöner Tag am Mattsee mit guten Freunden. Unser Sommer kann kommen!

http://www.themoreortheless.com/

Vorfilm Das Kino April 2012

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, April 2012

Vorfilm Moviemento April 2012

Programm:

Martin & The evil eyes of Nur – Boulevard

Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min

Als Musik-Performance-Projekt von drei Studierenden der Kunstuniversität Linz entstanden, setzen sich Martin & The evil eyes of Nur in ihren Performances und Videos mit männlichen Rollenbildern, Emanzipation und Starmechanismen auseinander. Always handsome, always hip – but they don’t care!

http://www.mateeon.net/

Vorfilm Moviemento April 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, April 2012

Cinema Next Werkstatt im Votivkino, April 2012 ab 21:00 Uhr

Programm:

Clara sehen

von Leni Lauritsch, 24 min, 2012

Als die allein erziehende Mutter Kathi erfährt, dass ihr Vater immer verwahrloster und pflegebedürftiger wird, kehrt sie nach langer Zeit in ihr altes Heim zurück. Dort erwarten sie schmerzhafte Erinnerungen, wie auch das seltsame Verhalten ihres Vaters, der sich vollkommen in eine Fantasiewelt zurückgezogen hat. Um an ihn heranzukommen, ist Kathi gezwungen, in seine imaginäre Welt einzutauchen und dort auch ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

Buch & Regie: Leni Lauritsch, Kamera: Anselm Hartmann, Schnitt: Bettine Ties, VFX Supervisor & Compositing: Markus Kircher, Ton: Simon Spitzer, Produktion: Eva Hartl, Filmakademie Wien

Spitzendeckchen

von Dominik Hartl, 26 min, 2012

Nach der Trennung von ihrem Freund Daniel will Anna sich nur irgendwo verkriechen und heilen. Allerdings hätte sie sich ihren neuen Mietvertrag ein wenig genauer anschauen sollen, denn die Wiener Altbauwohnung ist ein Geschöpf mit unersättlichem
Appetit: sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. Als Anna plötzlich
einer Greisin im Spiegel entgegenblickt, ist an Flucht nicht mehr zu denken.
Es sei denn natürlich, sie liefert der Wohnung ein neues Opfer …

Regie: Dominik Hartl, Buch: Sarah Wassermaier, Kamera: Leni Lauritsch, Schnitt: Fabian Rüdisser, Produktion: Diego Breit, Filmakademie Wien

Cinema Next Werkstatt im Votivkino, April 2012 ab 21:00 Uhr

Werkstatt

Wien: Votivkino, 17. Apr 2012 um 21:00 Uhr

Vorfilm Cinema Paradiso April 2012

Programm:

The Back Room

von Mirjam Baker und Mike Kren, Österreich 2011, 4 min

Die erste Puppenanimation des viel versprechenden Animationsduos Baker/Kren. Zunächst als Musikvideo konzipiert, wurde aus The Back Room ein reduzierter, aber atmosphärisch präziser Kurzfilm. Der Film erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, war soeben auf der Diagonale in Graz im Kurzfilmwettbewerb zu sehen und wird im Juni beim bedeutendsten Animationsfestival in Annecy gezeigt.

Vorfilm Cinema Paradiso April 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, 1. Apr

Vorfilm Moviemento Februar 2012

Programm:

The Glitch Mob ft. Swan – Between two Points

Katja Flachberger, Florian Juri, Sven Skoczylas, Rafael Mayrhofer, 2011, 2 min

Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.

Vorfilm Moviemento Februar 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Februar 2012

Cinema Next Werkstatt im Votivkino

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Wien sind neue Arbeiten von Mona Schwitzer/Pablo Leiva, Siegmund Skalar/David Czifer, Martin Music/Cherry Sunkist sowie Gloria Gammer zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Erdbeerlust

von Pablo Leiva und Mona Schwitzer, Österreich 2011, 13 min

Lautlos

von Siegmund Skalar und David Czifer, Österreich 2011, 14 min

Weeping over my ideals

Video: Martin Music, Sound: Cherry Sunkist, Österreich 2012, 4:30 min

www.cherry-sunkist.net

Hong Se De Lian He Wu Wei Ming Xing (The Red Face and five stars)

von Gloria Gammer, Österreich 2011, 41 min

www.the-red-face.com

Cinema Next Werkstatt im Votivkino

Werkstatt

Wien: Votivkino, 4. Feb 2012 um 14:30 Uhr

Cinema Next Werkstatt im Das Kino

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Salzburg sind neue Arbeiten von Lisa Thalhammer/Judith Landkammer/Philipp Fussenegger, David Gross sowie neue Musikvideos von The More or the Less zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Sarah’s Digital Angel

von Lisa Thalhammer, Judith Landkammer und Philipp Fussenegger, Österreich 2011, 17 min

www.funfairfilms.com

Verstrickungen

von David Gross, Österreich 2011, 18 min

The More or The Less – When we happen to collide

von Tobias Pötzelsberger, Österreich 2011, 5 min

www.themoreortheless.com

The More or The Less – Show me where your heart is

von Tobias Pötzelsberger und Michael Kittel, Österreich 2012, 5 min

www.themoreortheless.com

Cinema Next Werkstatt im Das Kino

Werkstatt

Salzburg: Das Kino, 4. Feb 2012 um 14:00 Uhr

Vorfilm Votivkino Januar 2012

Programm:

Onde Sonore

von Martina Stiftinger, Österreich 2007, 3 min

Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik. Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden. Martina Stiftinger aus Engerwitzdort realisierte ihren Film an der FH Hagenberg.

Vorfilm Votivkino Januar 2012

Vorfilm

Wien: Votivkino, Januar 2012

Vorfilm Cinema Paradiso Januar 2012

Programm:

Finders Keepers

Martina Lang, 2011, 3 min

Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde. Produziert an der FH St. Pölten.

Vorfilm Cinema Paradiso Januar 2012

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Januar 2012

Vorfilm Moviemento Januar 2012

Programm:

28 x Brot

von Nikolaus Eckhard, Österreich 2008, 1 min

Ein scheinbar simpler Film: Der Filmemacher Nikolaus Eckhard aus Horn isst in 28xBrot ein Stück Brot – und offenbart dabei die wunderbare Qualität des Mediums Film: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung. Wir verfolgen in einer knappen Minute nicht nur den Essensvorgang, sondern auch das vergängliche Leben eines Stücks Brot, das verschimmelt. Ein kleines und kurzweiliges Brot-Epos!

Vorfilm Moviemento Januar 2012

Vorfilm

Linz: Moviemento, Januar 2012

Vorfilm Das Kino Januar 2012

Programm:

Memory

von Mirjam Baker und Michael Kren, Österreich 2009, 5 min

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

REGIE/IDEE/PRODUKTION Mirjam Baker und Michael Kren
KAMERA
Andreas Thalhammer
SCHNITT
Boris Steiner
MUSIK
Zoot Woman
DARSTELLER
Alexander Wieser, Sandra Eder

Vorfilm Das Kino Januar 2012

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Januar 2012

Cinema Next Werkstatt im Cinema Paradiso

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

Programm:

Paranoia

Österreich, 2012, 7 min

Half Way Home

Österreich, 2012, 20 min

Mitwirkende: Katrin Neubauer, Hannah Traenker, Anita Luttenberger, Antje Lang, Michael Geyer, Peter Hochhauser, Sara Schützenhofer, Nina Hanel, David Tauterer, David Rudolf, Andreas Wappel, Andreas Bauernberger, Gregor Schoerg, Sophie Fasching, Michael Muellner, Matthias Zoellner, Marcin Superson, Björn Franck.

Cinema Next Werkstatt im Cinema Paradiso

Werkstatt

St.Pölten: Cinema Paradiso, 27. Jan 2012 um 14:00 Uhr

Cinema Next Werkstatt im Moviemento

In der Cinema Next Werkstatt wird jungen FilmemacherInnen Raum für ihre Teampremieren gegeben.

In Linz sind neue Filme von Johannes Pfeifer, Christian Holzer, Fabian Wolf, Evelyn Erbar/Dominique Sellitsch/Yana Andreeva/Anna Margit Erbar/Helmut Geissler und Helene Siebermair zu sehen.

Die Teampremieren finden bei freiem Eintritt statt.

Programm:

Vivid Thoughts

von Johannes Pfeifer (FH Hagenberg), Österreich, 2011, 8:05 min

www.vivid-thoughts.com

MARS

von Christian Holzer (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:25 min

www.christianholzer.com/wp

Die Manufaktur

von Fabian Wolf (FH Hagenberg), Österreich 2011, 3:19 min

Mitterfeld – Ofabaounksonntog

von Evelyn Rendl, Dominique Sellitsch, Yana Andreeva (alle FH Hagenberg), Anna Margit Erbar und Helmut Geissler (beide Kunstuni Linz), Österreich 2011, 5 min

championesse

von Helene Siebermair (Kunstuni Linz), Österreich 2011, 26 min

www.championesse.at

Cinema Next Werkstatt im Moviemento

Werkstatt

Linz: Moviemento, 14. Jan 2012 um 15:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Cinematograph

In Innsbruck wird Cinema Next erstmals im Jänner 2012 mit einer Filmnacht im Cinematograph zu Gast sein: Das Zwei-Stunden-Programm vereint aktuelle Highlights des österreichischen Nachwuchskinos sowie neue Arbeiten aus Tirol. Der „Fokus Tirol“ präsentiert neue Arbeiten von Robert Spindler (The Fencers, mit Hollywood-Starbesetzung), Alexander Mair (The Better World), Mona Schwitzer (Erdbeerlust), Wolfgang Tragseiler (Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur) sowie die Preisträger 2011 des Innsbrucker Kurzfilmfestivals Los Gurkos, Das Schöne Leben von Tobias Pichler sowie Les Fleurs du Mal von Tobias Trenkwalder. Im „Fokus Österreich“ feiern der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie zwei der interessantesten Filme der Diagonale 2011 ihre Tirol-Premiere, Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren.

Programm:

The Fencers

Robert Spindler, 2011, 16 min

Fechtexperte Will möchte ein letztes Turnier gewinnen um sein angeschlagenes Ego zu reparieren. Aber der siegessichere Bob macht ihm einen Strich durch die Rechnung.

In elegantem Schwarzweiß setzt The Fencers die Ästhetik des Fechtsports in Szene und erzählt von einem fatalen Machtkampf.

The Better World

Alexander Mair, 2011, 8 min

The story follows an old man, whose prayers are answered – literally – when he gets the help of a young man.

Les Fleurs du Mal

Marco Trenkwalder, 2010, 10 min

Les Fleurs du Mal ist eine surrealistische Reise durch den verquerten Kopf einer jungen Frau, angereichert mit einer gehörigen Portion Poesie und dem freien Blick auf das Ungewöhnliche innerhalb gewöhnlicher Strukturen, die allmählich im Schaufenster zeitloser Traumbilder blümchenhaft zu verschwinden drohen. Es scheint, die Dinge würden sich ändern, doch bevor es dazu kommt, markiert das Ende bereits wieder den Anfang, und die Reise beginnt von vorn. Die Truhe bleibt verschlossen, die Blumen bleiben schwarz, wie der Film selbst; nur das Weiße gibt dem Herzen vielleicht das nötige Licht, das es braucht.

Das Schöne Leben

Tobias Pichler, 2011, 10 min

Der nicht mehr ganz junge Erich ist Taxler. Erich redet gern und viel, auch mit seinen Kunden. An jenem Tag hat er einen jungen Fahrgast, der diese Leidenschaft jedoch leider nicht zu teilen scheint. Doch Erich lässt nicht locker…

Erdbeerlust

Mona Schwitzer und Pablo Leiva, 2011, 13 min

Elke hat abgetrieben. Die Erinnerung bleibt. Ihre Sehnsucht zwingt ihr verschiedene Bilder vom Muttersein auf. Doch als sie diese auslebt, geht sie über eigene und andere Grenzen.

Martin & The evil eyes of Nur – Boulevard

Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min

Boulevard beschreibt die selbstzerstörerische Welt abgehobener Popstars, gesungen zu trashiger Elektromusik. Auf der visuellen Ebene machen die beiden Kunstfiguren Herr Leitung und Pussy Hass ihr Popstar-Ding, sie laufen in absurden Bildern ins Leere.

tinamv1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben.  Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und  künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.

Die Falten des Königs

Matthias van Baaren, 2010, 31 min

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

Der Besuch

Conrad Tambour, 2011, 9 min

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Cinematograph

Filmnacht

Innsbruck: Cinematograph, 13. Jan 2012 um 22:10 Uhr

Vorfilm Cinema Paradiso Dezember 2011

Programm:

aim

von Björn Kämmerer und Karoline Meiberger, Österreich 2004, 3 min
Drehbuch, Schnitt, Produktion: Björn Kämmerer
Musik: André Tschinder

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

Vorfilm Cinema Paradiso Dezember 2011

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Dezember 2011

Vorfilm Das Kino Dezember 2011

Programm:

Sister

von Michael Rittmannsberger (2008, 5 min)

Die kurze Geschichte eines großen Verlustes. Michael Rittmannsberger aus Linz inszeniert eine Familientragödie in auswegloser Zeitlupe. Der eindringliche Kurzfilm wurde weltweit auf über 30 Filmfestivals gezeigt, u.a. bei Slamdance und BFI London Film Festival, und bereits mehrfach ausgezeichnet.

Vorfilm Das Kino Dezember 2011

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Dezember 2011

Vorfilm Votivkino Dezember 2011

Programm:

Memory

von Mirjam Baker und Michael Kren, Österreich 2009, 5 min

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

REGIE/IDEE/PRODUKTION Mirjam Baker und Michael Kren
KAMERA
Andreas Thalhammer
SCHNITT
Boris Steiner
MUSIK
Zoot Woman
DARSTELLER
Alexander Wieser, Sandra Eder

Vorfilm Votivkino Dezember 2011

Vorfilm

Wien: Votivkino, Dezember 2011

Vorfilm Moviemento Dezember 2011

Programm:

Onde Sonore

von Martina Stiftinger, Österreich 2007, 3 min

Kugelfische wiegen sich sanft schaukelnd in den Schallwellen einer Grammophonmusik. Um ihr Überleben zu garantieren, muss jedes Mal, wenn die Schallplatte zu Ende gespielt ist, das Grammophon aufs Neue reaktiviert werden. Martina Stiftinger aus Engerwitzdort realisierte ihren Film an der FH Hagenberg.

Vorfilm Moviemento Dezember 2011

Vorfilm

Linz: Moviemento, Dezember 2011

Cinema Next Filmnacht im Das Kino

In Salzburg werden u.a. als Salzburg-Premiere der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie neue Arbeiten aus Salzburg, u.a. die aufwändige Dokumentation Behind the Screen von Stefan Baumgartner, über die Auswüchse der Marktwirtschaft anhand des Lebens eines Computers, zu sehen sein.

 

Programm:

Behind the Screen – Das Leben meines Computers

Stefan Baumgartner, 2011, 60 min

Weltweit werden derzeit pro Sekunde 7 Computer produziert, aber nur 4 Menschen geboren. Alltägliche Handlungen, wie der Kauf eines Computers, erzeugen immer globale Auswirkungen auf sozialer und ökologischer Ebene.

BEHIND THE SCREEN – Das Leben meines Computers gibt den Menschen hinter dem wichtigen Elektronik-Produkt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar.

One Way Ticket

Jacqueline Krenka, 2011, 3 min

Das Grundkonzept besteht aus der Verfilmung des Gedichts „Der Panther- Im Jardin des Plantes, Paris“ (Rainer Maria Rilke, 1902). In dem Gedicht geht es um einen Panther, der durch die Gefangenschaft seine wahre Natur und Persönlichkeit verliert und somit nur noch aus einer Hülle des ursprünglich freien Tieres besteht.  Selbstenfremdet auf Grund der Gefangenschaft, die auch eine Gefangenschaft des freien Willens und somit seiner Seele darstellt, stirbt der Panther innerlich. Die Figur des Panthers wird in diesem Fall auf ein Mädchen übertragen, das nicht in ihr Umfeld/unsere Gesellschaft passt. Die Phasen, die sie dabei durchlebt sind: Einsamkeit, Versuch der Anpassung, Resignation/Ausbrechen.

Schauspiel: Dominique Semmer; Produktion, Regie, Kamera, Schnitt, Postproduktion: Jacqueline Krenka; Musik: Dustin O‘Halloran- Prelude 2

Jam Jar

Veree Lynn Puhm, 2010, 17 min

Der Kurzfilm Jam Jar der Jungregisseurin Veree Lynn Puhm, ein Drama angesiedelt in den 1950er Jahren in Baltimore, Maryland, USA, beschäftigt sich mit der Thematik der Intoleranz und der Macht, die die Gesellschaft auf eine Einzelperson haben kann. Mae Allen Clarks arbeitet als Pin-up girl und wird in ein Netz von falschen Anschuldigungen angeblicher kommunistischer Machenschaften gezogen. Um sich gegen die Gesellschaft zu behaupten, bleibt sie sich selbst treu und verliert dadurch die Wertschätzung ihres Ehemannes Frank, der lieber mit der Masse schwimmt. In diesem Film geht es um Emanzipation, um Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Zivilcourage, den Mut des Einzelnen sich gegen die Gesellschaft aufzulehnen, sich nicht in eine Schublade reinzwängen zu lassen und auf die Meinung anderer auf gut Deutsch zu pfeifen.

Drehbuch, Regie: Veree Lynn Puhm; Kamera: Lisa Eidenhammer; Schnitt: Franka Goller; Co-Autor & VFX Suervisor: Martin Kenzel; Ton & Sounddesign: Christoph Plohovich

Broken Time

Johannes Gierlinger, 2011, 1 min

„DEFORM YOUR DREAMS“ ist auf einem Filmkader in Broken Time, einem Experimentalfilm des Salzburger Filmemachers Johannes Gierlinger, zu lesen. Die Deformation der Träume geht einher mit der Derformation der Filmspur. Es verschmelzen und verzerren Bilder, Erinnerungen, Geschichten – und letztlich die Zeit: broken time.

www.johannesgierlinger.com

Papa

Umut Dag, 2011, 40 min

Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.

mit: Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek

Regie: Umut Dag; Buch: Stefanie Franz; Kamera: Georg Geutebrück, Schnitt & Dramaturgie: Claudia Linzer; Ton & Sounddesign: Sergej Martynyuk; Musik: Dimitri Giannikopoulos

tinamv1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben.  Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und  künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.

Der Besuch

Conrad Tambour, 2011, 9 min

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Das Kino

Filmnacht

Salzburg: Das Kino, 15. Dez 2011 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Moviemento

In Linz feiern zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz ihre Linz-Premiere: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Oberösterreich präsentiert wird. Der „Fokus Oberösterreich“ vereint neue Arbeiten aus der Fachhochschule Hagenberg (K13 und Between Two Points) sowie der Kunstuniversität Linz (Martern, August/September, A very bad character und das Musikvideo Boulevard der Performance-Gruppe Martin & The evil eyes of Nur).

Programm:

Martin & The evil eyes of Nur – Boulevard

Nora Kurzweil, Daniel Massow, Wolfgang Tragseiler, 2011, 4 min

Boulevard beschreibt die selbstzerstörerische Welt abgehobener Popstars, gesungen zu trashiger Elektromusik. Auf der visuellen Ebene machen die beiden Kunstfiguren Herr Leitung und Pussy Hass ihr Popstar-Ding, sie laufen in absurden Bildern ins Leere.

A very bad character

Zsanette Huszar, 2011, 25 min

Ein kurzer Film gesponnen aus Fragmenten. Über den Blick der Frau. Über den Blick auf die Frau und ihre Darstellungsweisen. Ein Film – mehr eine Frage als eine Antwort – der Sequenzen einer Geschichte von zwei Menschen zeigt, die zusammen kein Paar ergeben und trotzdem aneinander festhalten.

Regie, Drehbuch & Schnitt: Zsanett Huszar Mayr; Darsteller: Daniela Dett, Paul Brusa; Kamera: Daniela Dett

August/September

villa helia, 2011, 9 min

August/September ist ein ruhiges, aber verstörendes Porträt dreier Frauen, deren Leben sich im Umbruch befinden. Staub, Lärm, Fremdkörper eines Umbaus stören die spätsommerliche Stille. Noch existiert eine Form von Alltag, aber wie lange sich diese noch halten kann, ist unklar. Es ist ein unmerkliches Zu-Ende-Gehen, das über den Köpfen der Frauen zu schweben scheint – die unangenehmen Geräusche werden mehr und mehr zu einem Spiegel ihres Inneren, während sie nach außen weiterhin eine unendliche Ruhe ausstrahlen.

Martern

Johannes Staudenbauer, 2011, 15 min

Der Kurzfilm Martern setzt sich mit dem Moment auseinander, in dem man unvorhergesehen aus dem Leben gerissen wird und den daraus folgenden Aktionen. Es entsteht ein Kampf um das Überleben. Die vollkommene Macht des einen steht der tragischen Hilflosigkeit des anderen gegenüber. Nicht nur das Unbehagen wird größer sondern auch die Angst die eigenen Befürchtungen könnten wahr werden.

The Glitch Mob ft. Swan – Between two Points

Katja Flachberger, Florian Juri, Sven Skoczylas, Rafael Mayrhofer, 2011, 2 min

Between Two Points ist das offizielle Musikvideo zu dem gleichnamigen Lied von ‘The Glitch Mob ft. Swan’.
Es erzählt die Geschichte von zwei Wesen, die in fantastischen Welten getrennt aber doch verbunden leben. Sie wirken im Kreislauf des Lebens aufeinander ein und stehen damit in ständiger Abhängikeit zueinander.

K13

Martin Kienmeyer, Benedict Bleimschein, Philipp Penco, Franz Brandstätter, 2011,  7 min

Der 3D-Animations-Kurzfilm K13 handelt von einem Roboter, der, von der Erde gesandt, erstmals Kontakt mit extraterrestrischem Leben aufnimmt. Die Geschichte wird humorvoll erzählt und ist eine Hommage an zahlreiche Filme des Science-Fiction Genres. Im Film reihen sich die gerenderten Bilder an 2D-Animationen und werden von einem kraftvollen Soundtrack untermalt.

The Back Room

Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min

Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.

tinamv1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben.  Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und  künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.

Die Falten des Königs

Matthias van Baaren, 2010, 31 min

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

Der Besuch

Conrad Tambour, 2011, 9 min

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Moviemento

Filmnacht

Linz: Moviemento, 15. Dez 2011 um 21:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso

In St. Pölten sind im „Fokus Niederösterreich“ u.a. aktuelle Arbeiten von Christoph Rainer (Foal), Nikolaus Eckhard (RaumZeitHund), den beiden FH-St.-Pölten-Absolventen Mirjam Baker und Micheal Kren (The Back Room) wie auch neue Arbeiten aus der Fachhochschule St. Pölten, darunter die aktuellen Preisträger der FH-internen Golden-Wire-Awards, zu sehen. Im „Fokus Österreich“ wird u.a. der Diagonale-Kurzspielfilm-Gewinner Papa von Umut Dag und der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour gezeigt.

Programm:

Preisträger Golden-Wire-Awards der FH. St. Pölten

2011, ca. 10 min

www.campusfernsehen.at

RaumZeitHund

Nikolaus Eckhard, 2010, 6 min

In RaumZeitHund wird ein vor fast 140 Jahren unternommener Versuchsaufbau von Edward Muybridge reinszeniert: der auf 24 Fotoplatten aufgezeichnete Galopp eines grauen Windhundes aus den 1870ern wird nun von einer braunen Bracke durchgeführt – in Farbe, mit einer 35mm Highspeed-Kamera aufgenommen und durch digitales Motion-Tracking stabilisiert. Während die ursprünglichen Aufnahmen eine vermeintliche Überlegenheit des “maschinellen Auges” demonstriert, befasst sich “RaumZeitHund” mit der Modellierbarkeit desselben und dem Absolutheitsanspruch, der von solchen Bewegungsbildern ausgeht. Was sich anfangs in den ruhigen Lauf des Hundes wie vereinzelte Fehler einmengt, wird mehr und mehr zum System des Filmes; scheinbare Störungen der Kontinuität der Bewegung verweisen immer stärker auf den Produktionscharakter der Illusionsmaschine Film. Ohne die Bewegung zu zerstören, folgt die Reihung der Bilder nicht länger der Chronologie der Aufnahmen, sondern mathematischen Funktionen.

Idee und Realisierung: Nikolaus Eckhard; Kamera: Mark Gerstorfer, Anna Manhardt; Licht: Severin Fiala, Johann Lurf, Harald Traindl

Finders Keepers

Martina Lang, 2011, 3 min

Die menschliche Geschichte befindet sich im Verborgenen. Wir alle sammeln unseren wertvollsten Besitz – Fotos, Briefe, alltägliche Reliquien – und legen sie an geheime Orte. Ausgangspunkt dieses Kurzfilms ist die Entdeckung eines Koffers voller Erinnerungsstücke, gefunden im durchwühlten Dachboden der Großmutter aus Budapest. Mit einfachen, aber liebevoll gestalteten Animationen erzählt Sie Ihre ganz persönliche Geschichte, die bislang im Verborgenen lag und nun zum Leben erweckt wurde. Produziert an der FH St. Pölten.

EsRaP – Ausländer mit Vergnügen

Jakob Synek, Aleander Gruber, Mario Meszarits, Lorenz Meyer, Martin Reitschmied, 2011, 16 min

EsRaP heißt eigentlich Esra Özmen und wurde vor 20 Jahren als Tochter einer türkisch stämmigen Gastarbeiterfamilie geboren. Durch die Macht der Musik schildert sie, wie es ist mit einem Bein in einem und mit dem anderen im anderen Kulturkreis aufzuwachsen.  Der Text kam von Esra, für Komposition/Produktion von Musik und Video zeichneten sich 5 Studenten der FH-StP verantwortlich. Martin Reitschmied, Alexander Gruber, Jakob Synek, Lorenz Meyer, Mario Meszarits. Produziert an der FH St. Pölten.

MOBY – Wait For Me

Philip Aschauer, 2011, 5 min

Das Musikvideo Wait For Me zum gleichnamigen Song von MOBY behandelt in 4 kurzen und sehr unterschiedlichen Geschichten das Thema “Warten”.

Cast & Crew: Inès Khannoussi, Lukas Snizek, Sarah Krois, Daniel Terek, Benjamin Oberleitner, Georg Barta, Angelika Schneider. Produziert an der FH St. Pölten.

Papa

Umut Dag, 2011, 40 min

Ein junger Vater, Rapmusiker, Anfang 30, ist über Nacht von seiner Freundin Conny verlassen worden und steht plötzlich allein mit den beiden gemeinsamen kleinen Söhnen da. Um die hat er sich bis dahin nie gekümmert. Dazu ist er nun gezwungen. Und tatsächlich lässt sich der Musiker auf die neue Situation ein und kommt immer besser mit seiner Vaterrolle zurecht – bis nach drei Tagen Conny wieder vor der Tür steht.

mit: Murathan “Aqil” Muslu, Magdalena Kronschläger, Kaan & Seyit Tomek

Regie: Umut Dag; Buch: Stefanie Franz; Kamera: Georg Geutebrück, Schnitt & Dramaturgie: Claudia Linzer; Ton & Sounddesign: Sergej Martynyuk; Musik: Dimitri Giannikopoulos

BOB

Samira Ghahremani und Peter Wieser, 2011, 2 min

BOB behandelt auf symbolische Weise die Gefahren, die durch das schnelle Fortschreiten der Wissenschaft entstehen können. Der Kurzfilm erzählt die Geschichte eines Wissenschafters, dessen neue Erfindung zum Ableben seines Freundes und zum Ende der Welt führt. Produziert an der FH St. Pölten.

The Back Room

Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min

Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.

tinamv1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben.  Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und  künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.

Foal

Christoph Rainer, 2011, 16 min

Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.

mit: Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch

Drehbuch, Regie: Christoph Rainer; Kamera: Georg Geutebrück; Sounddesign: Hannes Plattmeier; Musik: Max Richter, David Furrer; Schnitt: Fabian Rüdisser; Produktion: Florian Krügel

Der Besuch

Conrad Tambour, 2011, 9 min

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Cinema Next Filmnacht im Cinema Paradiso

Filmnacht

St.Pölten: Cinema Paradiso, 14. Dez 2011 um 22:00 Uhr

Cinema Next Filmnacht im Votivkino

In Wien sind u.a. neue Arbeiten der Animationskünstler Adnan Popovic (tinamv 1) und Mirjam Baker / Michael Kren (The Back Room) zu sehen wie auch zwei der interessantesten Filme der diesjährigen Diagonale in Graz: Die und der von da und dort von Lisa Weber und Die Falten des Königs von Matthias van Baaren, dessen Dokumentarfilm über die Arbeit von Simultanübersetzerinnen erstmals in Wien präsentiert wird. Auch im Programm sind der Preisträgerfilm des erst kürzlich abgehaltenen One Day Animation Filmfestivals 2011 der ASIFA Austria, The Way to M von Zsuzsanna Werner, der preisgekrönte Trickfilm Der Besuch von Conrad Tambour sowie die neue Arbeit Kreis Wr.Neustadt des „Avantgardeberserkers“ (Zit. Falter) Johann Lurf.

Programm:

The Back Room

Mirjam Baker und Michael Kren, 2011, 5 min

Die Puppenanimation The Back Room handelt vom Fertigwerden mit unerwartet schwierigen Situationen und dem Gefühl ohne Ausweg darin eingesperrt zu sein.

tinamv1

Adnan Popovic, 2011, 4 min

Die Struktur des Musikstücks “Melody” vom Wiener Elektronikduo KILO (Florian Bogner und Markus Urban) wird in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht eine Komposition bestehend aus verschiedenen klassischen analogen Animationstechniken. Die einzelnen Samples der Musik werden von Objekten, Malereien und Zeichnungen verkörpert, entstehen und bewegen sich entsprechend der verschiedenen Rhythmen der Musik, bis sie gemeinsam mit diesen wieder verschwinden um Platz für die nächsten Bildteppiche zu geben.  Oft beziehen sich die Objekte dabei auf frühere Analogien der Musik in visuellen Formen der Filmgeschichte und  künstlerischen Annäherungsversuchen der Synästhesie und brechen dabei mit vermeintlich etablierten Erwartungshaltungen bei Bild und Ton.

Die Falten des Königs

Matthias van Baaren, 2010, 31 min

Die Falten des Königs ist ein Dokumentarfilm über Simultandolmetscher. Zwei Dolmetscherinnen sitzen in einer Kabine. Über Kopfhörer werden ihnen, vorab aufgenommene, englischsprachige Interview-Passagen (für den Zuseher sind diese „Originale” nicht hörbar) zugespielt, die sie simultan ins Deutsche übertragen. Bei den ursprünglichen Interviews handelt es sich um Gespräche mit Übersetzern, Translatologen, Dolmetschern, Politikern, Sprachphilosophen, Neurolinguisten usw. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erfährt der Betrachter so vom Prozeß des Dolmetschens und ist gleichzeitig Teil dessen.

The Way to M

Zsuzsanna Werner, 2011, 7 min

Der digitale Arbeiter sitzt und arbeitet in einem postmodernen Hochhaus. Ein alltäglicher Zwischenfall mit seinem Chef löst bei ihm eine spirituelle Reise aus. In seinen Visionen trifft er M.M. die universelle Muse.

Foal

Christoph Rainer, 2011, 16 min

Ein Baby führt zwei Menschen zueinander. Die junge Frau verlässt ihre Familie und stürzt sich euphorisch in ihre ‚neue’ Familie. Der Mann ist unsicher, ängstlich. Nach einiger Zeit beginnen die erzwungenen Familienstrukturen aufzubröckeln.

mit: Lisa Hagmeister, Thomas Mraz, Barbara Petritsch

Drehbuch, Regie: Christoph Rainer; Kamera: Georg Geutebrück; Sounddesign: Hannes Plattmeier; Musik: Max Richter, David Furrer; Schnitt: Fabian Rüdisser; Produktion: Florian Krügel

Der Besuch

Conrad Tambour, 2011, 9 min

Eine tragisch-komische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht sehr zum Entsetzen ihres herbeigerufenen Sohnes für ihre längst verstorbenen Freunde kocht. Phantasie, Traum oder Wirklichkeit? Wenn Menschen alt werden…

Die und der von da und dort

Lisa Weber, 2011, 7 min

TouristInnen werfen sich vor Wiener Sehenswürdigkeiten in Pose, alleine oder zu zweit, auch in Gruppen. Zu stummen Bildern erzählt die Filmemacherin, was sie in der kurzen Zeit über die Menschen erfahren hat.

Regie, Schnitt, Stimme: Lisa Weber; Kamera: Steven Swirko; Kameraassistenz: Svenja Plaas

Kreis Wr.Neustadt

Johann Lurf, 2011, 5 min

Der Kreisverkehr setzte sich seit den 1980-er Jahren als erfolgreiche strassenbauliche Maßnahme zur Verkehrsregulierung v.a. im ländlichen Bereich durch. So auch in Niederösterreich. Das in der Mitte entstandene Areal wurde und wird dabei gerne als gestaltbare Fläche genutzt. Johann Lurf widmet diesen Maßnahmen im südlichen Niederösterreich seinen fünfminütigen Film. Sehr vergnüglich! (sixpackfilm)

Cinema Next Filmnacht im Votivkino

Filmnacht

Wien: Votivkino, 9. Dez 2011 um 22:30 Uhr

Vorfilm Das Kino November 2011

Programm:

aim

von Björn Kämmerer und Karoline Meiberger, Österreich 2004, 3 min
Drehbuch, Schnitt, Produktion: Björn Kämmerer
Musik: André Tschinder

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

Vorfilm Das Kino November 2011

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, November 2011

Vorfilm Cinema Paradiso November 2011

Programm:

28 x Brot

von Nikolaus Eckhard, Österreich 2008, 1 min

Ein scheinbar simpler Film: Der Filmemacher Nikolaus Eckhard aus Horn isst in 28xBrot ein Stück Brot – und offenbart dabei die wunderbare Qualität des Mediums Film: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung. Wir verfolgen in einer knappen Minute nicht nur den Essensvorgang, sondern auch das vergängliche Leben eines Stücks Brot, das verschimmelt. Ein kleines und kurzweiliges Brot-Epos!

Vorfilm Cinema Paradiso November 2011

Vorfilm

St. Pölten: Cinema Paradiso, November 2011

Vorfilm Moviemento November 2011

Programm:

Sister

von Michael Rittmannsberger (2008, 5 min)

Die kurze Geschichte eines großen Verlustes. Michael Rittmannsberger aus Linz inszeniert eine Familientragödie in auswegloser Zeitlupe. Der eindringliche Kurzfilm wurde weltweit auf über 30 Filmfestivals gezeigt, u.a. bei Slamdance und BFI London Film Festival, und bereits mehrfach ausgezeichnet.

Vorfilm Moviemento November 2011

Vorfilm

Linz: Moviemento, November 2011

Vorfilm Votivkino November 2011

Programm:

Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor quer über den großen Sylter Deich 140 9

von Johann Lurf, Österreich 2009, 3 min

Ein motivisches Kaleidoskop dessen, was wir im Kino sehen und hören, und welche Bilder und Töne dem Kino in der Vorführkabine verloren gehen: Johann Lurf hat in seiner mehrjährigen Tätigkeit als Projektionist nicht mehr spielbare 35mm-Einzelkader zusammengetragen. Das vorhandene Material – Hunderte an Einzelbildern – hat er nach Kategorien geordnet und jedes Bild wieder in der Dauer von einer vierundzwanzigstel Sekunde in einem neuen Kinofilm zusammengefügt.

Vorfilm Votivkino November 2011

Vorfilm

Wien: Votivkino, November 2011

Vorfilm Cinema Paradiso Oktober 2011

Programm:

Memory

von Mirjam Baker und Michael Kren, Österreich 2009, 5 min

Memory ist das zweite Musikvideo, das Mirjam Baker und Mike Kren, beide Absolventen der FH St. Pölten, für die britische Formation Zoot Woman gestaltet haben. Das Video ist eine Mischung aus Realfilm und rotoskopierter Animation und erzählt die Geschichte eines Mannes aus Ego-Perspektive, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Mit einer Schachtel leerer Dias besucht er Orte, die ihn an diese Beziehung erinnern, und während er durch diese Dias blickt, erwachen seine Erinnerungen in Form von handgezeichneter Animation zum Leben.

REGIE/IDEE/PRODUKTION Mirjam Baker und Michael Kren
KAMERA
Andreas Thalhammer
SCHNITT
Boris Steiner
MUSIK
Zoot Woman
DARSTELLER
Alexander Wieser, Sandra Eder

Vorfilm Cinema Paradiso Oktober 2011

Vorfilm

St.Pölten: Cinema Paradiso, Oktober 2011

Vorfilm Das Kino Oktober 2011

Programm:

S******g

von Manfred Rainer und Jakob Breit, Österreich 2010, 3 min

Der erste Vorfilm im Rahmen der Cinema-Next-Initiative ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt Salzburg. Im Rahmen des film:riss-StudentInnenfilmfestivals, aus dem nun Cinema Next entstanden ist, lud das Arthotel Blaue Gans im November 2009 junge Filmschaffende für eine Woche nach Salzburg, um sich filmkünstlerisch mit der Stadt zu beschäftigen. Manfred Rainer und Jakob Breit, Studenten der Universität für angewandte Kunst in Wien, waren die auserwählten Young Filmmakers in Residence und begaben sich, bewaffnet mit Fotokamera und Mikrofon, auf die Suche nach der scheinbar vertrauten Traumstadt namens „S******g“.

Vorfilm Das Kino Oktober 2011

Vorfilm

Salzburg: Das Kino, Oktober 2011

Vorfilm Votivkino Oktober 2011

Programm:

aim

von Björn Kämmerer und Karoline Meiberger, Österreich 2004, 3 min
Drehbuch, Schnitt, Produktion: Björn Kämmerer
Musik: André Tschinder

Der filmische Topos des Westerns und der unverwundbaren „good guys“ wird in aim mit kühlem Gestus re-inszeniert. Die Found-Footage-Montage lenkt den Blick auf die kleinsten Bedeutungseinheiten eines Shoot-outs: das Anlegen des Gewehrs, das Auge über der Kimme, den Finger am Abzug und den kurzatmig ausgestoßenen Rauch aus der Waffe. Dass die Synchronizität der Gegner immer weiter auseinander driftet, zeugt von trockenstem Humor.

Vorfilm Votivkino Oktober 2011

Vorfilm

Wien: Votivkino, Oktober 2011